IBM senkt Wachstumsprognose leicht und kündigt weitere Sparrunden an
Das IT-Unternehmen IBM hat nach
dem enttäuschend verlaufenen Quartal die Umsatzprognose für das
laufende Jahr leicht gesenkt. Firmenchef Arvind Krishna kündigte am
Mittwoch nach US-Börsenschluss an, die Kosten noch stärker drücken
zu wollen. Damit soll das Ziel, den Zahlungsmittelzufluss (Cashflow)
um eine Milliarde Dollar zu steigern, erreicht werden. Die zuletzt
stark unter Druck stehende Aktie legte nachbörslich um zwei Prozent
zu.
Der Konzern rechnet beim Erlös jetzt mit einem um Währungseffekte
bereinigten Plus zwischen 4 und 5 Prozent. Zuvor hatte IBM ein
währungsbereinigtes Umsatzplus von 5 Prozent in Aussicht gestellt.
Der Konzern hatte Mitte Juli die Investoren mit einem lediglich
leicht auf 17,2 Milliarden Dollar gestiegenen Umsatz verschreckt.
Analysten hatten mit deutlich besseren Geschäften gerechnet.
Die im US-Standardwerteindex Dow Jones notierten
Aktien waren am 14. Juli innerhalb weniger Stunden um rund ein
Viertel abgestürzt. Das war der größte Tagesverlust seit 1987. In
den Handelstagen danach baute das Papier das Minus auf fast 30
Prozent aus - der Börsenwert fiel deshalb wieder unter die Marke von
200 Milliarden Dollar./zb/he