Aktien Asien: Durchwachsene Entwicklung - Halbleiteraktien stabil
Die wichtigsten
asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert.
Dabei waren die Veränderungen geringer als in den Vortagen.
"Investoren griffen speziell bei den Technologiewerten mit hohem
Bezug zu Halbleitern und KI zu", beschrieb Marktanalyst Andrfeas
Lipkow vom Broker CMC Markets das Handelsgeschehen. Dies stützte die
technologielastigeren Börsen. Der südkoreanische Leitindex Kospi
kletterte um 0,7 Prozent, nachdem er zwischenzeitlich
viel deutlicher zugelegt hatte. Auch in Taiwan ging es nach oben.
Dabei begrenzten die weiter anziehenden Ölpreise allerdings die
Gewinne. Das US-Militär hatte nach eigenen Angaben neue Angriffe auf
militärische Ziele im Iran gestartet. Zudem hielt die laufende
Berichtssaison Anleger zurück. "Heute legen dort Alphabet, AT&T,
IBM, Philip Morris, Tesla und Texas Instruments ihre Zahlen vor",
hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Große Aufmerksamkeit
und Spannung bei den Anlegern sind garantiert, denn mit Alphabet und
Tesla gewähren die ersten beiden Unternehmen der 'Big 8' Einblicke
in ihre Bücher und Ausblicke in die Zukunft."
Japanische Aktien schwächelten etwas. Der Nikkei 225 sank nach den Vortagesgewinnen um 0,18 Prozent auf
66.115,6 Punkte. Etwas abgefedert wurde der Markt durch die Schwäche
des Yen. Dieser sei zum Dollar auf ein Niveau gefallen, das zuletzt
1986 erreicht worden sei, merkten die Marktstrategen der Deutschen
Bank an. Eine schwache Währung stützt die exportorientierte
Wirtschaft.
Die chinesischen Börsen lagen ebenfalls im Minus. Der CSI-300-Index
mit den wichtigsten Werten der chinesischen
Festlandbörsen verlor zuletzt 0,4 Prozent, während der
Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um
1,3 Prozent nachgab.
Leichte Gewinne verzeichnete dagegen die australische Börse. Der
Leitindex S&P ASX 200 stieg um 0,34 Prozent auf
8.823,00 Punkte./mf/mis