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Medien: Streit über weitere US-Tankflugzeuge in Israel abgewendet

Der Streit über die Stationierung weiterer US-Tankflugzeuge auf dem israelischen Großflughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist Berichten zufolge beigelegt. Israelischen Medien meldeten unter Berufung auf die Armee, dass die zusätzlichen US-Flugzeuge nicht auf dem internationalen Flughafen, sondern auf Stützpunkten der israelischen Luftwaffe stationiert werden sollen.

Zuvor hatten bereits in Israel stationierte US-Tankflugzeuge für Engpässe auf dem Flughafen Ben Gurion gesorgt. Nach Angaben der "Jerusalem Post" kann der Flughafen nur noch ein Drittel seiner Kapazität für den zivilen Flugverkehr nutzen. Die israelische Flughafenbehörde hatte deshalb gewarnt, dass im Fall weiterer Stationierungen bis zu 50.000 Flugtickets in der Hauptreisezeit im Sommer storniert werden könnten. Verkehrsministerin Miri Regev wies daraufhin die Flughafenbehörde an, keine Landungen von Tankflugzeugen über die vereinbarte Anzahl hinaus zuzulassen.

Das US-Nachrichtenportal "Axios" hatte am Freitag berichtet, die US-Regierung habe Israel mitgeteilt, dass sie im Vorfeld einer möglichen Ausweitung ihres Militäreinsatzes gegen den Iran Dutzende weiterer Tankflugzeuge entsenden werde.

Israelische Regierungsvertreter erklärten demnach, das US-Militär ziehe es vor, die Tankflugzeuge auf dem Flughafen Ben Gurion zu stationieren, da andere Luftwaffenstützpunkte in der Region stärker der Gefahr iranischer Angriffe ausgesetzt und für US-Flugzeuge weniger sicher seien.

Die modernen Flugabwehrsysteme wie Iron Dome und Arrow rund um den Flughafen Ben Gurion bieten einen besseren Schutz als Militärbasen in der Wüste./da/DP/zb

AXC0019 2026-07-18/12:55

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