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Pressestimme: 't-online' zu Commerzbank/Unicredit

Das "t-online" zu Commerzbank/Unicredit:

"Anstatt nationale Schutzreflexe zu bedienen, sollte die schwarz-rote Regierung ihren Aktienanteil an die Unicredit verkaufen und sich von der Commerzbank verabschieden. Denn die Übernahme ist eine Chance für die Commerzbank. Als eigenständigem Institut fehlt ihr die Größe und die internationale Schlagkraft, um dauerhaft mithalten zu können. Unicredit-Chef Andrea Orcel verfolgt stattdessen ein Ziel, das deutsche Politiker sonst selbst fordern: eine europäische Großbank als Gegengewicht zu den übermächtigen US-Häusern. (...) Ja, die Übernahme hätte einen Preis: Orcel plant den Abbau von 7.000 Stellen, der Vorstand soll abgesetzt werden und Filialen dürften verschwinden. Das ist bitter für die Beschäftigten, aber es ist die Realität am Wirtschaftsstandort Deutschland. (...) Anstatt also bockig abzublocken, sollte die Bundesregierung in Verhandlungen treten. Sie könnte Zusagen herausholen, die Verweigerung nie erreicht: ein Bekenntnis zum Standort Frankfurt, zur Mittelstandsfinanzierung, zu einem verträglichen Stellenabbau. Diese Verhandlungsmacht verfällt mit jedem Prozentpunkt, den sich die Unicredit an der Börse ohnehin sichert."/yyzz/DP/men

AXC0018 2026-07-15/05:35

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