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EQS-Adhoc: Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick (deutsch)

Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick

EQS-Ad-hoc: Drägerwerk AG & Co. KGaA / Schlagwort(e): Geschäftszahlen / Halbjahr/Prognose / Sonstige Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick

13.07.2026 / 20:03 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Ad-hoc-Mitteilung nach § 17 MAR

Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick

Lübeck, 13. Juli 2026 - Der Umsatz von Dräger ist im ersten Halbjahr 2026 auf Basis vorläufiger Berechnungen währungsbereinigt um 7,7 Prozent (nominal: 6,2 Prozent) gestiegen. Mit rund 1.603 Mio. Euro lag er etwa 93 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (6 Monate 2025: 1.510,2 Mio. Euro). Beide Segmente konnten wachsen: Die Medizintechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes Plus um 7,6 Prozent (nominal: 5,5 Prozent) auf rund 898 Mio. Euro (6 Monate 2025: 851,1 Mio. Euro), während die Sicherheitstechnik nach einem Rückgang im Vorjahreszeitraum einen währungsbereinigten Anstieg um 7,8 Prozent (nominal: 7,0 Prozent) auf rund 706 Mio. Euro verbuchte (6 Monate 2025: 659,2 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte sich mehr als verdreifachen und stieg auf rund 64 Mio. Euro (6 Monate 2025: 20,4 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich ebenfalls sehr deutlich auf rund 4,0 Prozent (6 Monate 2025: 1,3 Prozent). Wesentliche Gründe hierfür waren das kräftige Umsatzwachstum sowie die Verbesserung der Bruttomarge auf rund 46,5 Prozent (6 Monate 2025: 44,8 Prozent). Die Funktionskosten legten um 3,6 Prozent auf rund 681 Mio. Euro zu (6 Monate 2025: 656,9 Mio. Euro). Der Kostenanstieg blieb somit deutlich unter dem Umsatzwachstum. Darüber hinaus enthielt das EBIT einen Einmaleffekt von 7,8 Mio. Euro aus zurückerstatteten Zollzahlungen.

Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 1,8 Prozent (nominal: 0,5 Prozent) auf rund 1.747 Mio. Euro (6 Monate 2025: 1.738,0 Mio. Euro). In der Sicherheitstechnik legte er währungsbereinigt deutlich um 9,5 Prozent (nominal: 8,8 Prozent) auf rund 791 Mio. Euro zu (6 Monate 2025: 727,2 Mio. Euro). In der Medizintechnik ging der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,7 Prozent (nominal: -5,4 Prozent) auf rund 956 Mio. Euro zurück (6 Monate 2025: 1.010,8 Mio. Euro). Wesentlicher Grund hierfür war das hohe Vorjahresniveau: Im zweiten Quartal 2025 hatte Dräger einen Großauftrag für Krankenhausinfrastruktursysteme aus Mexiko erhalten. Bereinigt um diesen Auftrag wäre der Auftragseingang in der Medizintechnik im ersten Halbjahr 2026 ungefähr stabil geblieben.

Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2026 Im zweiten Quartal lag der Auftragseingang mit rund 883 Mio. Euro währungsbereinigt um 0,3 Prozent (nominal: 0,6 Prozent) über dem Vorjahreswert (2. Quartal 2025: 877,2 Mio. Euro). Das Segment Sicherheitstechnik verzeichnete dank einer insgesamt sehr guten Nachfrage ein starkes währungsbereinigtes Wachstum um 19,0 Prozent (nominal: 19,4 Prozent) auf rund 406 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 340,1 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik ging der Auftragseingang insbesondere aufgrund des Mexiko-Effekts deutlich zurück: Mit rund 477 Mio. Euro lag das Volumen währungsbereinigt 11,5 Prozent (nominal: -11,3 Prozent) unter dem Vorjahresniveau (2. Quartal 2025: 537,1 Mio. Euro).

Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 8,5 Prozent (nominal: 8,6 Prozent) auf rund 847 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 780,0 Mio. Euro). Dabei legten beide Segmente zu: Die Medizintechnik verzeichnete ein deutliches währungsbereinigtes Wachstum um 9,7 Prozent (nominal: 9,6 Prozent) auf rund 480 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 438,0 Mio. Euro), während die Sicherheitstechnik einen währungsbereinigten Anstieg um 6,9 Prozent (nominal: 7,4 Prozent) auf rund 367 Mio. Euro verbuchte (2. Quartal 2025: 342,0 Mio. Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich auf rund 46,6 Prozent (2. Quartal 2025: 43,8 Prozent). Das EBIT konnte sich mehr als verdoppeln und stieg auf rund 46 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 20,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich auf rund 5,4 Prozent (2. Quartal 2025: 2,6 Prozent).

Prognose für 2026 Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Dräger einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 2,0 bis 6,0 Prozent. Aufgrund der starken operativen Geschäftsentwicklung und der erhaltenen Zollrückzahlungen wird das untere Ende der Prognosespanne für die EBIT-Marge angehoben. Demnach rechnet Dräger nunmehr mit einer EBIT-Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent (vormals 5,0 bis 7,5 Prozent).

Der Halbjahresfinanzbericht 2026 wird am 30. Juli 2026 veröffentlicht.

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