ROUNDUP/Nach Aufsichtsrat: Wie weiter bei VW und in der Autobranche?
Nach dem Ringen um neue Sparpläne gestern im
Aufsichtsrat gibt es bei VW
Angaben zu einem möglichen Stellenabbau und Werksschließungen, über die Medien zuvor berichtet hatten, machte er nicht. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), der dem VW-Aufsichtsrat angehört, sagte: "Tatsächlich ist die Frage, wann Entscheidungen getroffen werden, noch unklar."
Betriebsratschefin Daniela Cavallo zeigte sich nach der Sitzung erbost. Sie forderte Blume auf, im Laufe des heutigen Freitags der Belegschaft gegenüber Stellung zu beziehen und sich unmissverständlich zu den Gerüchten über die angeblichen Vorstandspläne zu äußern.
Konzern nennt Verkaufszahlen fürs Quartal
Heute veröffentlicht der Konzern nun die Auslieferungszahlen für das
vergangene Quartal. Auch BMW
Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, an einem neuen "Zielbild 2030" für den Konzern zu arbeiten und dabei auch den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut "Manager Magazin" könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
Schwache Geschäfte in China und USA belasten
In den ersten drei Monaten war die Zahl der Auslieferungen im Konzern auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken gesunken, 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Schwache Verkaufszahlen vor allem in China und den USA drückten auf den Absatz.
Seinen weltweiten Marktanteil habe der Konzern dennoch weitgehend stabil gehalten, hieß es. Allerdings bei einem deutlich geschrumpften Gesamtmarkt. In Deutschland und auch in ganz Europa legte Europas größter Autobauer dagegen zu.
Bereits in den vergangenen beiden Jahren waren die Verkaufszahlen des VW-Konzerns gesunken. 2025 rutschte der Absatz mit 8,98 Millionen Auslieferungen unter die Marke von neun Millionen Fahrzeugen./fjo/DP/zb
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Relevante Links: BMW AG, Volkswagen AG