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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Trump: USA werden Iran wahrscheinlich wieder hart angreifen

Washington/Teheran/Ankara - Nach erneuten Drohungen gegen Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. "Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt", sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Zuvor hatte Trump mit einem massiven Militärschlag und der Besetzung der strategisch wichtigen Insel Kharg gedroht. Das US-Militär habe den Iran vergangene Nacht "hart getroffen" und werde "höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen".

NATO-Gipfel endet mit Treue-Bekenntnis der Verbündeten

Ankara - Ungeachtet scharfer Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Allianz haben die NATO-Staaten einschließlich der USA ihre Bündnistreue und gegenseitige Beistandspflicht bekräftigt. In einer Abschlusserklärung zu ihrem Gipfeltreffen in Ankara betonten die Staats- und Regierungschefs am Mittwoch ihr "unerschütterliches Bekenntnis" zur gemeinsamen Verteidigung gemäß Artikel 5 des Nordatlantikvertrags. Trump sprach von einem "großartigen Treffen" voller "Liebe und Eintracht".

Gstöttner wird neuer ÖVP-Generalsekretär

Wien - Der neue Generalsekretär der ÖVP heißt Markus Gstöttner. Der einstige Vertraute von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz folgt Nico Marchetti, der am Dienstag überraschend zurückgetreten war. Bundesparteiobmann Christian Stocker bestätigte die Personalentscheidung am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Gstöttner solle vor allem vor den kommenden Wahlen die Kampagnenfähigkeit der ÖVP stärken. Der neue Generalsekretär wird seine Funktion am 1. August 2026 übernehmen.

Schulen sollen ab Hitzewarnstufe 2 Maßnahmen setzen können

Wien - Die erste Hitzewelle des Jahres ist vorbei. Für Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) waren die Rekordtemperaturen im Juni allerdings ein "Weckruf", wie er nach einem Hitzeschutzgipfel im Bildungsministerium am Mittwoch sagte. Er kündigte an, dass Schulen künftig je nach Hitzewarnstufe Maßnahmen treffen können. Außerdem werden an 50 Bundesschulen in ganz Österreich Projekte umgesetzt, um diese zu kühlen. Über eine Vorverlegung der Sommerferien wird weiter diskutiert.

Erster Budgettag mit emotionaler Justiz-Debatte

Wien - Tag eins der Budgetberatungen im Nationalrat hat vor allem beim Kapitel Justiz einige rhetorische Auseinandersetzungen gebracht. In seltener Einigkeiten prangerten Ex-Justizministerin Alma Zadic (Grüne) und der freiheitliche Justizsprecher Harald Stefan den aus ihrer Sicht zu geringen Haushaltsplan an. Ressortchefin Anna Sporrer (SPÖ) konterte die Angriffe mit Verweis auf Untätigkeit früherer Regierungen und verteidigte Pläne zur Schließung von Bezirksgerichten.

Großbrand in Mailänder Logistikzentrum

Mailand - Ein Großbrand hat Mittwochabend ein Logistikzentrum des Paketdienstleisters Bartolini (BRT) im Mailänder Stadtteil Bovisa erfasst. Das Feuer brach gegen 19.30 Uhr in einem Container auf dem Betriebsgelände aus und griff rasch auf Lagerhallen mit Paketen und Waren über. Mehrere Explosionen waren zu hören, während dichte schwarze Rauchschwaden kilometerweit über der norditalienischen Metropole sichtbar waren. Die Flammen erfassten auch mehrere Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände.

Israel kündigt Libanon-Gespräche in Rom an

Jerusalem/Beirut - Der israelische Außenminister Gideon Saar hat für die nächste Woche eine neue Runde von Friedensgesprächen mit dem Libanon in der italienischen Hauptstadt Rom angekündigt. "Vor weniger als zwei Wochen haben Israel, der Libanon und die USA ein historisches Rahmenabkommen erreicht", sagte Saar am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul in Jerusalem. "Diese Gespräche sollen nächste Woche in Rom (...) fortgesetzt werden."

Tote durch russische Attacken in der Ukraine

Kiew (Kyjiw) - In der Ukraine hat es am Mittwoch mehrere Tote nach russischen Attacken gegeben. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew starben infolge russischer Drohnenangriffe im Laufe des Tages mindestens drei Menschen. Weitere zehn Menschen seien verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden mindestens vier Menschen bei einem russischen Raketenschlag getötet. Am Ostufer Kiews gab es Einschläge in ein Hochhaus.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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