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Hessens Ministerpräsident ruft zu Dialog zwischen Commerzbank und Unicredit auf

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein appelliert an Commerzbank und Unicredit , sich im harten Übernahmeringen an einen Tisch zu setzen. "Jetzt geht es darum, einen gemeinsamen Weg zu suchen und einen konstruktiven Dialog auf höchster Management-Ebene zu führen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

"Dabei ist ein fairer und respektvoller Umgang miteinander unerlässlich - im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Kundinnen und Kunden, aber auch im Sinne des Finanzplatzes Frankfurt als Nummer Eins in der Europäischen Union." Der Finanzplatz Frankfurt und die Commerzbank als wichtiger Mittelstandsfinanzierer dürften nicht geschwächt werden. Zugleich erwarte er, dass die Unicredit mit ihrem aufgestockten Anteil verantwortungsvoll umgehe.

Die Unicredit hat sich mit ihrem Übernahmeangebot mehr als 44 Prozent an der Commerzbank gesichert. Die Offerte für einen Aktientausch wurde bis Ablauf am 3. Juli für 17,6 Prozent der Commerzbank-Papiere angenommen, wie die Bank in Mailand mitteilte. Vor dem Angebot hatten die Italiener schon ein Paket von 26,77 Prozent. Zudem hat die Unicredit über Kaufoptionen Zugriff auf 3,2 Prozent der Commerzbank-Aktien und käme so auf 47,59 Prozent. Eine Mehrheit wurde damit nur knapp verfehlt. Das Commerzbank-Management um Bettina Orlopp lehnt bisher eine feindliche Übernahme durch die Unicredit ab./als/ben/DP/stk

 ISIN  DE000CBK1001  IT0005239360

AXC0126 2026-07-08/10:50

Relevante Links: Commerzbank AG, UniCredit S.p.A.

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