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Wiener Aktienmarkt vorbörslich schwächer prognostiziert / ATX mit minus 0,6 Prozent erwartet - Warten auf US-Handelsbilanz

Nachdem die Wiener Börse am Montag unbewegt den Handel geschlossen hat, dürfte sie am Dienstag schwächer starten. Bankenindikationen sahen den Leitindex ATX rund 40 Minuten vor Handelsstart bei minus 0,61 auf 6.526 Punkten. Auch die wichtigsten europäischen Börsen werden zum Start mit Abschlägen erwartet.

International richten sich die Blicke anfänglich nach Deutschland. Immer mehr Unternehmen in Deutschland klagen trotz der Entspannung im Nahost-Konflikt über Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten. Im Juni hatten 17,2 Prozent der Betriebe mit Materialengpässen zu kämpfen, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter Führungskräften mitteilte. Im Mai lag der Anteil noch bei 15,9 Prozent. Die Forscher führen das auf den Iran-Krieg zurück.

In den USA wird heute die Handelsbilanz vorgelegt. Die Experten der Helaba erwarten eine kräftige Ausweitung des Fehlbetrags.

Für Spannung könnte heute wieder die Lage im Nahen Osten sorgen. Die Crew eines Tankers in der Straße von Hormuz hatte einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet, worauf der Ölpreis leicht nach oben anzog.

Am Montag hatte der ATX um 0,01 Prozent schwächer bei 6.565,51 Punkten geschlossen.

In Österreich korrigierten zu Wochenbeginn die Aktien von AT&S nach den deutlichen Freitagsgewinnen um 4,8 Prozent nach unten und waren damit das Schlusslicht im ATX. Zu Wochenschluss hatten die Titel des Leiterplattenherstellers noch satte 6,8 Prozent zulegen können.

Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:

FACC                          +2,84% 19,58 Euro
Frequentis                    +2,23% 64,10 Euro
Raiffeisen Bank International +1,79% 56,80 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:

AT&S     -4,79% 192,80 Euro
Lenzing  -2,35% 24,95 Euro 
Zumtobel -2,26% 3,89 Euro  

moe/ger

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