APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Klarer KPÖ-Sieg in Graz
Graz - Die KPÖ hat bei der Gemeinderatswahl in Graz am Sonntag erneut einen souveränen Wahlsieg eingefahren. Mit einem Plus von sieben Prozentpunkten kam die Partei von Bürgermeisterin Elke Kahr auf 35,8 Prozent Stimmanteil. Die SPÖ erlitt eine weitere Schlappe, während sich die Grünen trotz Verlusten vor der leicht erstarkten FPÖ halten konnten. Die ÖVP kam auf Platz zwei. Für die KPÖ ginge sich nun eine Koalition allein mit den Grünen aus.
Ryanair-Gebühren für Check-In, Bordkarte & Co. unzulässig
Wien/Schwechat/Dublin - Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat sämtliche Gebührenklauseln der Billigairline Ryanair für unzulässig erklärt. Gebühren für Check-In, Umbuchungen, Bordkarten und Namensänderungen sind laut OGH-Urteil nicht nur intransparent, sondern würden Konsumenten stark benachteiligen, da Ryanair diese auch dann verlangen kann, wenn die Ursache dafür bei der Airline selbst liegt, wie der Verein für Konsumenteninformationen (VKI) am Montag berichtete. Eine Rückforderung sei nun möglich.
Neue Gespräche zwischen USA und Iran am Dienstag in Katar
Teheran - Nach gegenseitigen Angriffen haben die USA und der Iran laut US-Medien einen Stopp der Kämpfe und einen Verhandlungstermin für Dienstag vereinbart. Die beiden Seiten würden "vorerst zurückstecken" und hätten vereinbart, sich in der katarischen Hauptstadt Doha zu weiteren Gesprächen zu treffen, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf einen Regierungsvertreter in Washington. Auch das US-Nachrichtenportal Axios zitierte zwei US-Regierungsvertreter, die dies bestätigten.
Zwei Todesopfer bei Badeunfall in Bludenz
Bludenz - Bei einem Badeunfall auf der Ill in Bludenz sind am Sonntag zwei Menschen gestorben, darunter ein zehnjähriges Kind. Dies teilte die Polizei Vorarlberg mit. Der folgenschwere Vorfall ereignete sich unterhalb eines Wasserfalls. Drei Personen waren ins Wasser gesprungen und wurden aufgrund der starken Strömungs- und Sogkräfte der Wasserwalze unter die Oberfläche gedrückt. Ein weiterer Angehöriger und Ersthelfer bargen die Verunglückten und begannen mit Reanimationsmaßnahmen.
WHO-Chef: Hunderte zusätzliche Todesfälle durch Hitze
Genf - Die Hitzewelle in Europa ist nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation WHO mitverantwortlich für Hunderte zusätzliche Todesfälle. "Seit dem 21. Juni wurden in Europa mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen", schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. "Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde - die Erwärmung verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt."
Israel: Haben Hisbollah-Tunnel im Südlibanon zerstört
Beirut - Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben im Südlibanon einen Tunnel der Hisbollah-Miliz zerstört. Der 200 Meter lange unterirdische Gang habe sich in der Ortschaft Majdal Sun befunden, teilen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die USA seien im Voraus über den Angriff informiert worden. Stellungnahmen der radikal-islamistischen Hisbollah oder des Libanon lagen zunächst nicht vor.
Putin glaubt weiter an Sieg in der Ukraine
Moskau - Trotz Rückschlägen an den Fronten in der Ukraine gibt sich Russlands Präsident Wladimir Putin weiter siegessicher. Die russische Armee unternehme alles, um die Ziele der Spezialoperation, wie der Angriffskrieg gegen die Ukraine in Moskau offiziell genannt wird, umzusetzen, so Putin am Sonntag im russischen Staats-TV, in dem er auch einen "katastrophalen Personalmangel" der ukrainischen Streitkräfte ortete. Jedoch berief Putin auch eine Krisensitzung zum Treibstoffmangel ein.
Erdbeben in Venezuela - Vater und Sohn lebend befreit
Vatikanstadt/Caracas - Knapp vier Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela sind ein Vater und sein Sohn lebend aus den Trümmern gerettet worden. Wie Medien am Sonntag aus Caraballeda berichteten, brachten Mitglieder von US- und französischen Rettungsteams die beiden auf Tragen von einem Trümmerberg herunter. Die venezolanischen Behörden gaben die Zahl der Toten aktuell mit 1.450 an. Laut UN-Angaben werden rund 50.000 Menschen vermisst.
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red