APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Russische Behörden rufen Ausnahmezustand auf Krim aus
Simferopol - Die von Russland eingesetzten Behörden auf der Halbinsel Krim rufen den Ausnahmezustand aus. Die Maßnahme solle bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme helfen, erklärt der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow am Freitag. In ihrem Verteidigungskrieg gegen die russische Armee tut die Ukraine alles, um die 2014 von Russland besetzte und annektierte Krim zu isolieren. Sie attackiert russische Nachschubwege, die Energie-Infrastruktur und Militärfahrzeuge.
EU gibt wehrpflichtigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr
Brüssel/Österreich - EU-Kommissar Magnus Brunner hat am Freitag in Brüssel bekanntgegeben, dass wehrpflichtige Männer von der geplanten Verlängerung des Schutzstatus für Ukrainerinnen und Ukrainer ausgenommen werden sollen: "Personen, die neu einreisen und aufgrund ihrer Wehrpflicht nach ukrainischem Recht die Ukraine nicht verlassen dürfen, sollte kein vorübergehender Schutz gewährt werden; genau darum hat uns die Ukraine gebeten, und genau das tun wir auch", so Brunner.
SOS-Kinderdorf - Kommission kritisiert Aufarbeitung
Wien - Die nach den bekannt gewordenen Missständen an Standorten von SOS-Kinderdorf gegründete unabhängige Reformkommission unter der ehemaligen Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Irmgard Griss, hat am Freitag erste Ergebnisse präsentiert. Es wurde Gerüchten, vor allem was den Missbrauch durch den Gründer der Organisation, Hermann Gmeiner, betrifft, "nicht nachgegangen", sagte Griss. "Man hat versucht, das Ganze unter der Decke zu halten", so das Fazit der Kommission.
ÖBB warnen wegen Hitze vor Einschränkungen im Bahnbetrieb
Wien - Angesichts außergewöhnlich hoher Temperaturen sprechen die ÖBB für Freitag und die kommenden Tage eine Hitzewarnung aus. Es könne zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen, da die hohen Temperaturen auch die Bahninfrastruktur erheblich belasten. Insbesondere könne extreme Hitze Gleisverwerfungen verursachen. Nicht unbedingt notwendige Bahnfahrten sollten nach Möglichkeit vermieden bzw. verschoben werden.
55 Badeunfall-Tote in aktueller Hitzewelle in Frankreich
Paris - Seit Beginn der Hitzewelle sind in Frankreich nach Behördenangaben mindestens 55 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Etwa zwei Drittel der Unfälle ereigneten sich an nicht überwachten oder illegalen Badestellen, sagte Sportministerin Marina Ferrari am Freitag. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Badetoten noch steigt. Seit dem massiven Anstieg der Temperaturen suchen vor allem junge Menschen Abkühlung in Flüssen und Kanälen, in denen Baden untersagt ist.
Bei VW sollen laut Bericht bis zu 100.000 Stellen wegfallen
Wolfsburg - Europas größter Autobauer Volkswagen steht einem Medienbericht zufolge vor einem weiteren massiven Stellenabbau. In den nächsten Jahren sollten im Konzern weltweit bis zu 100.000 der aktuell rund 657.000 Arbeitsplätze wegfallen, berichtete das "Manager Magazin" am Freitag unter Berufung auf Insider. Das entspräche einer Verdoppelung des bisherigen Abbauziels, das in seiner Radikalität schon beispiellos gewesen sei. Wie genau sich die Zahl zusammensetze, sei noch nicht klar.
Experten vermissen bei Budget-Hearing Strukturreformen
Wien - Die Anstrengungen der Regierung zur Konsolidierung des Budgets senken zwar das Defizit: Sie reichen aus Sicht der meisten Expertinnen und Experten, die am Freitag zu einem Hearing im parlamentarischen Budgetausschuss geladen waren, mittelfristig aber nicht aus, um den Haushalt nachhaltig in Ordnung zu bringen. Skepsis überwog auch bei der Frage, ob die angestrebte Senkung des Budgetdefizits auf die erlaubten 3 Prozent des BIP bis 2028 mit dem Doppelbudget erreichbar ist.
Tourismus heuer bisher mit Buchungsplus
Wien - Der heimische Tourismus steuert heuer bei den Buchungen auf einen neuen Rekordwert zu. Zwischen Jänner und Mai legten die Nächtigungszahlen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,3 Prozent auf gut 64,1 Millionen weiter zu - das war ein Anstieg von 1,4 Millionen Übernachtungen, wie aus vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria vom Freitag hervorgeht. Die Zahl der Gäste erhöhte sich um 3,3 Prozent auf 18,4 Millionen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red