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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

SOS-Kinderdorf - Kommission kritisiert Aufarbeitung

Wien - Die nach den bekannt gewordenen Missständen an Standorten von SOS-Kinderdorf gegründete unabhängige Reformkommission unter der ehemaligen Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Irmgard Griss, hat am Freitag erste Ergebnisse präsentiert. Es wurde Gerüchten, vor allem was den Missbrauch durch den Gründer der Organisation, Hermann Gmeiner, betrifft, "nicht nachgegangen", sagte Griss. "Man hat versucht, das Ganze unter der Decke zu halten", so das Fazit der Kommission.

Tourismus heuer bisher mit Buchungsplus

Wien - Der heimische Tourismus steuert heuer bei den Buchungen auf einen neuen Rekordwert zu. Zwischen Jänner und Mai legten die Nächtigungszahlen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,3 Prozent auf gut 64,1 Millionen weiter zu - das war ein Anstieg von 1,4 Millionen Übernachtungen, wie aus vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria vom Freitag hervorgeht. Die Zahl der Gäste erhöhte sich um 3,3 Prozent auf 18,4 Millionen.

55 Badeunfall-Tote in aktueller Hitzewelle in Frankreich

Paris - Seit Beginn der Hitzewelle sind in Frankreich nach Behördenangaben mindestens 55 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Etwa zwei Drittel der Unfälle ereigneten sich an nicht überwachten oder illegalen Badestellen, sagte Sportministerin Marina Ferrari am Freitag. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Badetoten noch steigt. Seit dem massiven Anstieg der Temperaturen suchen vor allem junge Menschen Abkühlung in Flüssen und Kanälen, in denen Baden untersagt ist.

Bei VW sollen laut Bericht bis zu 100.000 Stellen wegfallen

Wolfsburg - Europas größter Autobauer Volkswagen steht einem Medienbericht zufolge vor einem weiteren massiven Stellenabbau. In den nächsten Jahren sollten im Konzern weltweit bis zu 100.000 der aktuell rund 657.000 Arbeitsplätze wegfallen, berichtete das "Manager Magazin" am Freitag unter Berufung auf Insider. Das entspräche einer Verdoppelung des bisherigen Abbauziels, das in seiner Radikalität schon beispiellos gewesen sei. Wie genau sich die Zahl zusammensetze, sei noch nicht klar.

EU gibt wehrpflichtigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr

Brüssel/Österreich - EU-Kommissar Magnus Brunner hat am Freitag in Brüssel bekanntgegeben, dass wehrpflichtige Männer von der geplanten Verlängerung des Schutzstatus für Ukrainerinnen und Ukrainer ausgenommen werden sollen: "Personen, die neu einreisen und aufgrund ihrer Wehrpflicht nach ukrainischem Recht die Ukraine nicht verlassen dürfen, sollte kein vorübergehender Schutz gewährt werden; genau darum hat uns die Ukraine gebeten, und genau das tun wir auch", so Brunner.

UNO-Bericht warnt vor beispiellosem Anstieg neuer Drogen

Wien - Die globalen Drogenmärkte befinden sich in rasantem Wandel. Technologie, neue Drogenarten und Instabilität eröffnen Drogenhändlern neue Möglichkeiten, schreibt das UNO-Drogenbüro (UNODC) mit Sitz in Wien in seinem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht. "Wir haben einen beispiellosen Anstieg neuer Drogenarten auf dem Markt beobachtet, und besorgniserregenderweise sind einige davon wirksamer oder gefährlicher als zuvor", betonte UNODC-Exekutivdirektorin Monica Juma.

Tanken im Urlaub: Teuer in Italien, günstiger in Kroatien

Wien - Ein Vergleich der Spritpreise in Europa zeigt: In Italien kosten Diesel und Eurosuper deutlich mehr als hierzulande, und auch in Frankreich, Portugal, Deutschland und der Schweiz ist Tanken teurer. Weniger ist in Kroatien und in etlichen osteuropäischen Staaten zu zahlen. In Italien kostet ein voller 50 Liter-Tank gefüllt mit Eurosuper 92,50 Euro, um zehn Euro mehr als in Österreich. Für 50 Liter Diesel ist mit etwas mehr als 97 Euro um rund elf Euro mehr zu zahlen.

Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt

Magdeburg - Das Landgericht Magdeburg hat die Höchststrafe gegen den Todesfahrer vom Weihnachtsmarkt in der deutschen Stadt Magdeburg wegen des Anschlags von 2024 mit sechs Toten verhängt. Es verurteilte am Freitag den Angeklagten Taleb A. unter anderem wegen Mordes zu lebenslanger Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Außerdem ordnete das Gericht den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung an - diese wird am Ende der regulären Haft gerichtlich geprüft.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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