Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas tiefer erwartet / Uneinheitliche Übersee-Vorgaben - Dünne Meldungslage
An der Wiener Börse wird am Donnerstag ein leicht schwächerer Handelsauftakt erwartet. Eine Bankenindikation taxierte den heimischen Leitindex ATX rund 45 Minuten vor Handelsstart mit minus 0,34 Prozent. Die europäischen Leitbörsen werden hingegen etwas höher erwartet. Die Vorgaben der Übersee-Börsen fielen uneinheitlich aus.
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich erneut dünn. Datenseitig richten Marktteilnehmer ihren Blick heute auf Veröffentlichungen in den USA. Neben der zweiten Revision des BIP-Wachstums für das zweite Quartal werden die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Für Aufmerksamkeit sorgen auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Mit Interesse werden zudem die privaten Konsumausgaben und Einkommen verfolgt. Für die US-Notenbank von besonderer Bedeutung sind die dazugehörigen PCE-Deflatoren, der Kern-Deflator ist das bevorzugte Inflationsmaß der Fed.
Am Mittwoch hatte der ATX 1,27 Prozent auf 6.462,40 Punkte nachgegeben, nachdem er bereits am Vortag um 0,74 Prozent eingebüßt hatte. Die Augen der Anleger blieben auf die jüngste Korrektur im Technologiesektor gerichtet. Erneut deutlich tiefere Rohölpreise konnten am Berichtstag international nicht beflügeln.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
Flughafen Wien +4,40% 52,20 Euro Polytec +3,53% 4,40 Euro DO&CO +1,61% 220,50 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
Frequentis -6,66% 68,70 Euro Vienna Insurance Group -4,17% 64,40 Euro Zumtobel -2,91% 4,00 Euro
ger/ste
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