VW-Softwaretochter bündelt Berliner Standorte an Campus
Die Softwaretochter des Autokonzerns VW
Schwerpunkte sind unter anderem das Autonome Fahren und sogenannte Infotainment-Systeme für die Interaktion zwischen Auto und Fahrerinnen und Fahrern.
"Autos können in Zukunft hören, die können sprechen, und die können vor allem selbst fahren", sagte Cariad-Chef Peter Bosch. Die dafür notwendige Sensorik sei durch Künstliche Intelligenz geprägt. "Das haben wir hier an einem Standort gebündelt." Cariad sei zuvor über mehrere Standorte in der Hauptstadt verteilt und habe bisher nicht diesen starken KI-Fokus gehabt, den es nun gebe, betonte Bosch. Rund 1.000 Beschäftigte arbeiten am Berliner Standort.
Cariad mit Problemen
Die Softwarelösungen von Cariad kommen bei allen Marken und Töchtern des VW-Konzerns zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt eigenen Angaben zufolge 20 sogenannte Tech-Hubs - Entwicklungszentren wie das in Berlin - sowie fünf Marken-Hubs, die direkt bei Herstellern wie Audi in Ingolstadt oder bei Porsche in Stuttgart angesiedelt sind.
Das Unternehmen kämpft mit Problemen. Bei den Softwarelösungen für die Marken kam es immer wieder zu längeren Verzögerungen. "Wir standen dort deutlich in der Kritik, zurecht, in der Qualität unserer Software, in der Lieferfähigkeit, aber auch bei den Kosten.", sagte VW-Chef Oliver Blume.
Das Unternehmen sei in den vergangenen drei Jahren deutlich umgebaut
worden. Unter anderem versucht VW inzwischen über Partnerschaften
wie mit dem US-Elektroautoanbieter Rivian
ISIN DE0007664039 US76954A1034
AXC0188 2026-06-23/14:28
Relevante Links: Volkswagen AG, Rivian Automotive, Inc.