Laut US-Vizepräsident Vance gibt es schriftliche Nebenabreden mit dem Iran
US-Vizepräsident JD Vance hat angedeutet, dass die Vereinbarungen zwischen den USA und dem Iran über das bislang bekannte Abkommen hinausgehen könnten. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus sprach Vance von sogenannten "informelle Absprachen" (Gentlemen's Agreements) zu einzelnen Aspekten der Verhandlungen.
Auf die Frage nach solchen Nebenabsprachen sagte Vance, einige davon seien sogar schriftlich festgehalten worden. Es sei aber zweitrangig, ob es sich bei einzelnen Zusagen um ein Memorandum, informelle Vereinbarungen oder ein späteres endgültiges Abkommen handle. "Es geht um Überprüfung", sagte der Vizepräsident. Die USA vertrauten nicht auf Worte, sondern auf Taten.
Nach Angaben von Vance hat der Iran zugesagt, künftig kein Uran mehr anzureichern und internationalen Inspektoren Zugang zu gewähren, damit Bestände hoch angereicherten Urans zerstört werden können. Sollte Teheran diese Zusagen einhalten, sehe die Vereinbarung verschiedene Gegenleistungen vor, sagte Vance. Nähere Angaben dazu machte er nicht. Bislang sind nur Teile der Absprachen öffentlich bekannt./hae/DP/men
AXC0278 2026-06-18/22:13