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AKTIEN IM FOKUS: Autobranche leidet weiter unter BMW-Gewinnwarnung

Europas Autowerte haben nach der jüngsten Gewinnwarnung von BMW auch am Donnerstag einen schweren Stand. Experte Jose Asumendi von JPMorgan hatte die Prognosesenkung der Münchner als "Weckruf" bezeichnet. Nach den BMW-Aktien tags zuvor rutschten am Donnerstag auch Papiere von Mercedes auf einen Tiefststand seit Herbst 2020. dabei verloren sie 2,5 Prozent und weiteten ihr Jahresminus auf fast ein Viertel aus. Bei BMW sind es sogar 35 Prozent.

Inzwischen kappten weitere Experten ihre Prognosen für BMW und damit auch ihre Kursziele. Christian Frenes von Goldman Sachs hält die Kursreaktion der BMW-Papiere auf die Prognosesenkung gleichwohl für übertrieben. Ihre Nettoliquidität (Net Industrial Cash) liege inzwischen über ihrem Marktwert, so der Analyst.

Experte Henning Cosman von Barclays hatte bereits tags zuvor auf die negative Signalwirkung der Margenwarnung gerade auch für Mercedes hingewiesen. JPMorgan-Experte Asumendi hält momentan alle europäischen Premiumhersteller in China preislich nicht für konkurrenzfähig. Die Krise am chinesischen Automarkt wurde neben den Folgen des Iran-Kriegs als Grund des trüberen BMW-Ausblicks genannt./ag/ajx/jha/

 ISIN  DE0005190003  DE0007100000  EU0009658681

AXC0104 2026-06-18/11:05

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