Wiener Börse tiefer nach 5 Gewinntagen in Folge - ATX verliert 0,7 % / Nach jüngstem Rekordkurs beim heimischen Leitindex
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Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Frühhandel mit einer schwächeren Tendenz gezeigt. Der ATX gab 0,70 Prozent auf 6.522,74 Einheiten ab. Zuvor hatte der heimische Leitindex einen Rekordkurs mit fünf Gewinntagen in Folge absolviert. An den europäischen Leitbörsen gab es noch keinen einheitlichen Richtungstrend zu sehen.
Negative Vorgaben hatte die Wall Street am Vorabend geliefert. Die US-Notenbank hat den Markterwartungen entsprochen und das Leitzinsband am Mittwochabend bei 3,50 - 3,75 Prozent belassen. Die Zinserhöhungserwartungen sind im Anschluss an die Fed-Sitzung aber sogar größer geworden, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar.
Am heimischen Aktienmarkt gestaltet sich die Meldungslage noch sehr dünn. Die Aktie der UNIQA wird am Berichtstag ex Dividende gehandelt. Die Titel des Versicherers büßten optisch starke 3,8 Prozent bzw. 0,68 Euro ein. Bereinigt um den Dividendenabschlag in Höhe von 72 Cents notieren die Titel im Plus.
Die Papiere von Lenzing setzten den gestrigen Höhenflug mit plus 3,8 Prozent fort. Zur Wochenmitte waren die Papiere des Faserherstellers nach einer "Buy"-Empfehlung der Berenberg Bank um fast 15 Prozent nach oben geklettert.
Am Berichtstag meldeten sich die Experten von Barclays und bestätigten ihre Einstufung "Overweight" für die Aktie der Erste Group. Als Kursziel wurde unverändert 123 Euro errechnet. Die Erste Group-Anteilsscheine gaben 0,7 Prozent auf 115,10 Euro nach.
Die schwergewichteten Branchenkollegen Bawag (minus 0,8 Prozent) und Raiffeisen Bank Interrnational (plus 0,1 Prozent) wiesen verschiedene Vorzeichen auf.
Die Aktien von AT&S gewannen weitere 0,5 Prozent. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Leiterplattenherstellers in Summe bereits beachtliche 570 Prozent an Wert gewonnen.
ste/ger
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