Aktien Wien Schluss: ATX gewinnt hinzu
Die Wiener Börse hat den Tag mit Gewinnen
beschlossen. Der Leitindex ATX
Die Freude über das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das nach der Unterzeichnung am Freitag zu einem Frieden führen soll, ist etwas verflogen. Man wartet leicht zuversichtlich ab, meinen Analysten. Laut US-Präsident Donald Trump gehen die Verhandlungen mit dem Iran in eine zweite Phase. Diese Phase werde laut Trump einfacher. Die USA würden jedoch kein Geld im Iran investieren, sagt Trump am Rande des G7-Gipfels in Frankreich vor Journalisten.
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi sprach bei einer Pressekonferenz in Teheran von einer neuen Verhandlungsrunde ab Freitag. "Das Abkommen muss erst noch unterzeichnet werden und die wichtigsten und kritischsten Themen darin müssen ebenso erst gelöst werden", merken die Experten der Helaba an.
Ähnlich sah das Ökonom und Wifo-Chef Gabriel Felbermayr im Ö1-"Mittagsjournal". Ob das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran tatsächlich hält, müsse sich erst zeigen. Aber "wenn nicht am Freitag eine Enttäuschung kommt, sind das Dinge, die uns konjunkturell und bei der Inflationsbekämpfung sehr helfen würden." Sehr rasch sollte man den Effekt aber nicht erwarten, so Felbermayr.
Bei Anlegern rückt der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch in den Fokus, gefolgt vom großen Verfall an den Terminbörsen am Freitag. "Die Notenbanker rund um den neuen Fed-Chef (Kevin) Warsh werden sich wohl in Zurückhaltung üben und damit den Markterwartungen entsprechen", kommentierten die Helaba-Experten. Die Erwartung zeitnah steigender Zinsen habe sich mit den sinkenden Ölpreisen der letzten Tage zurückgebildet.
In Österreich zog einmal mehr der steirische Leiterplattenhersteller
die Blicke auf sich. Nachdem AT&S
Gut aufwärts ging es bisher für die im ATX schwer gewichteten
Bankenwerte. Erste Group
Voestalpine
ISIN AT0000999982 AT0000606306
AXC0266 2026-06-16/18:44
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