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AKTIE IM FOKUS: Unicredit stark - Commerzbank-Offerte damit über Xetra-Niveau

Erstmals seit der offiziellen Übernahmeofferte der Unicredit Anfang Mai würde sich am Dienstag für Commerzbank -Aktionäre eine Annahme des Angebots bezahlt machen. Dies liegt am starken Anstieg der Papiere der Italiener, die mit 77,80 Euro den höchsten Stand seit Februar erklommen. Damit liegt die Übernahmeofferte für die Commerzbank rechnerisch bei gut 37,73 Euro je Aktie, während die Papiere auf Xetra 36,60 Euro kosten.

Für jede Commerzbank-Aktie bietet die italienische Großbank 0,485 neue Unicredit-Aktien. Die Übernahmefrist läuft bis diesen Dienstag, soll aber bis zum 3. Juli verlängert werden. Die Unicredit bekam nach jüngsten Angaben fast 12 Prozent aller Commerzbank-Aktien angedient. Damit würde der Anteil der Unicredit rechnerisch auf rund 38 Prozent steigen, zudem hat sie sich über Kaufoptionen mehr als drei Prozent der Commerzbank-Aktien gesichert und hält weitere Finanzinstrumente.

Der Bund als zweitgrößter Aktionär der Commerzbank stellte sich derweil erneut hinter den eigenständigen Kurs der zweitgrößten deutschen Privatbank und will seine 12 Prozent behalten.

Zwischen der Commerzbank und der Unicredit selbst herrscht bezüglich der Offerte Unfrieden. Zuletzt hatte die Unicredit den Deutschen mit einem Austausch von Aufsichtsrat und Vorstand gedroht, sollte sie auf der Hauptversammlung genug Unterstützung von Aktionären erlangen. Die Commerzbank schaltete ihrerseits die Finanzaufsicht Bafin ein./ag/jha/

 ISIN  DE000CBK1001  IT0005239360

AXC0154 2026-06-16/13:08

Relevante Links: Commerzbank AG, UniCredit S.p.A.

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