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Wiener Börse startet tiefer - ATX minus 0,2 Prozent / Euphorie von dem angeblichen Friedensabkommen im Nahen Osten ist verflogen

Nachdem es am Montag an der Wiener Börse kräftige Gewinne und ein Allzeithoch gegeben hat, startete der Handel am Dienstag mit Abschlägen. Der Leitindex ATX gab rund 10 Minuten nach Handelsbeginn bei 6.410 Punkten etwa 0,2 Prozent ab. Der weiter gefasste ATX prime lag kaum verändert bei 3.161 Zählern. Das europäische Umfeld tendierte uneinheitlich.

Beflügelt wurden die Märkte zu Wochenbeginn durch die angebliche Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran. Skepsis ist aber laut manchen Analysten angebracht. "Das Abkommen muss erst noch unterzeichnet werden und die wichtigsten und kritischsten Themen darin müssen ebenso erst gelöst werden", merken die Experten der Helaba an. Immerhin soll die wichtige Ölversorgungsroute in der Straße von Hormuz geöffnet werden.

Nachdem die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S gestern um rund 36 Prozent abhoben, mussten sie heute zum Start wieder 5,7 Prozent abgeben.

moe/ger

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