NEW YORK - Elon Musks Weltraumfirma SpaceX schreibt
Geschichte mit einem Rekord-Börsengang. Das unter anderem für seinen
Satelliteninternet-Dienst Starlink bekannte Unternehmen verkaufte
rund 555,6 Millionen Aktien zum Ausgabepreis von 135 Dollar - und
nimmt damit 75 Milliarden Dollar (64,8 Mrd Euro) ein. Am Freitag
kommt die Aktie in den Handel. Beim zuvor größten Börsengang hatte
die saudi-arabische Ölfirma Aramco im Jahr 2019 gut
29 Milliarden Dollar eingenommen.
ROUNDUP: Adobe stockt Ziele auf - Abgang von Finanzchef verschreckt
Anleger
SAN JOSE - Ein weiterer Managementwechsel überschattet beim
US-Softwarekonzern Adobe das unerwartet hohe
Umsatzziel. Zwar erwartet der Konzern im laufenden dritten Quartal
mindestens knapp 6,7 Milliarden US-Dollar (rund 5,8 Mrd Euro)
Umsatz, was mehr ist, als Analysten ihm zugetraut hatten. Doch
verlässt mit Finanzchef Dan Durn ein weiterer Topmanager schon
kommende Woche den Spezialisten für Software zur Mediengestaltung,
wie das Unternehmen bereits am Donnerstag nach US-Börsenschluss in
San Jose mitteilte. Bei den Anlegern kam das nicht gut an.
Übernahmekampf mit Unicredit - Commerzbank-Betriebsrat plant Anzeige
FRANKFURT/MAILAND - Der hitzige Übernahmekampf zwischen der
Commerzbank und der Unicredit spitzt
sich weiter zu. Der Commerzbank-Gesamtbetriebsrat wirft der
italienischen Großbank irreführende Angaben bei ihrem
Übernahmeangebot vor und will nun Strafanzeige stellen. "Ich kann
bestätigen, dass heute eine außerordentliche Sitzung des
Gesamtbetriebsrats stattfindet", sagte Betriebsratschef Sascha Uebel
dem "Handelsblatt". "Dabei soll beschlossen werden, dass der
Gesamtbetriebsrat seinen Vorsitzenden beauftragt, Strafanzeige wegen
des Verdachts der Marktmanipulation und Irreführung nach Paragraf
119 und 120 WpHG gegen unbekannt zu stellen." Der Vorwurf wiegt
schwer: Marktmanipulation ist in Deutschland eine Straftat.
Bundesnetzagentur soll KI überwachen
BERLIN - Die Bundesnetzagentur ist künftig Deutschlands zentrale
Anlaufstelle für die Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Das
hat der Bundestag am Abend beschlossen. Diese Entscheidung dient der
Umsetzung der europäischen KI-Verordnung. Das weltweit erste
staatenübergreifende Gesetzeswerk zum Einsatz von Künstlicher
Intelligenz sieht eine zentrale Überwachungsbehörde in jedem
EU-Staat vor.
E-Autos: Mehr als 50.000 Anträge auf Förderung
BERLIN - Für das neue Förderprogramm für Elektroautos sind in den
ersten drei Wochen schon mehr als 50.000 Anträge eingegangen. Die
Zahl nannte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der
Deutschen Presse-Agentur. "Die neue Förderung für Elektroautos
wirkt", sagte der SPD-Politiker. Die meisten Anträge würden für
vollelektrische Autos gestellt. "Das ist kein Wunder: Es gibt immer
bessere E-Autos, mehr Ladesäulen und endlich auch kleine und
günstige Modelle."