APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
US-Militär führte Vergeltungsschläge gegen den Iran aus
Teheran - Nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers durch den Iran haben die USA Vergeltungsangriffe auf den Iran ausgeführt. Es handle sich um eine "sehr starke, sehr kraftvolle" Antwort auf den Hubschrauber-Abschuss, sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag (Ortszeit). Er hatte zuvor erklärt, die Vereinigten Staaten müssten "gezwungenermaßen" auf den iranischen Angriff reagieren. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf US-Stützpunkte in der Region.
Netanyahu laut Bericht zu Alleingang gegen den Iran bereit
Jerusalem - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist laut TV-Sender i24NEWS unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne US-Unterstützung bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung Montagabend und zitierte Netanyahu mit den Worten: "Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen - mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation."
Finanzminister Marterbauer hält Budgetrede im Nationalrat
Wien - Bei seiner Budgetrede im Nationalrat verkündet Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch, wofür in den nächsten zwei Jahren Geld ausgegeben und wo gespart wird. 2,5 Milliarden Euro sollen für Investitionen freigemacht werden, ebenso viel soll eingespart werden. Schließlich will die Regierung das EU-Defizitverfahren 2028 wieder verlassen. Erstmals diskutiert wird über das Budget am zweiten Sitzungstag im Nationalrat am Donnerstag.
EU: WhatsApp muss andere KI-Anbieter gratis zulassen
Santa Clara (Kalifornien) - Die EU-Kommission zwingt den Messengerdienst WhatsApp, KI-Assistenten anderer Anbieter in der Europäischen Union wieder kostenlos zuzulassen. Der US-Konzern Meta, zu dem WhatsApp gehört, müsse die einstweiligen Maßnahmen innerhalb von fünf Werktagen umsetzen, teilte die EU-Kommission mit. Sie fürchtet ansonsten "ernsthaften und nicht wieder gutzumachenden Schaden" für den Wettbewerb im wachsenden Markt für universelle KI-Assistenten.
Mai 2026 war der Zweitwärmste weltweit
Bonn - Der Mai 2026 war nach einem Bericht von Klimaexperten weltweit der zweitwärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. In ganz Europa sei der Monat geprägt gewesen vom raschen Übergang von unterdurchschnittlichen Temperaturen zu einer der intensivsten Hitzewellen, die jemals so früh im Jahr in Westeuropa beobachtet worden seien, teilte der Klimadienst des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus am Mittwoch mit.
Nach Messerattacke eskalieren Proteste in Belfast
Belfast - Nach einem brutalen Messerangriff in Belfast sind ausländerfeindliche Proteste in der nordirischen Stadt eskaliert. Demonstranten setzten am Dienstagabend Autos und auch Gebäude in Brand. Bewohner mussten von der Feuerwehr aus brennenden Häusern geholt werden. Die Demonstrationen folgten auf die Veröffentlichung eines Videos von einem Messerangriff, für den ein sudanesischer Migrant verantwortlich gemacht wird.
Papst hält Vigilie mit 40.000 Teilnehmern in Barcelona
Barcelona - Papst Leo XIV. hat auf der zweiten Station seines Spanien-Besuchs eine Gebetsvigilie im Olympiastadion in Barcelona mit rund 40.000 überwiegend jungen Teilnehmern gehalten. Wie schon bei seiner Ankunft Dienstagmittag in der Kathedrale von Barcelona richtete sich der Pontifex erneut auch auf Katalanisch an die Menschen, die mit großer Begeisterung auf diese Anerkennung ihrer Sprache reagierten. In Katalonien gibt es starke separatistische Kräfte.
Missbrauch an Schulen: 132 Betreuer in Paris suspendiert
Paris - Nach Bekanntwerden zahlreicher Missbrauchsfälle an französischen Schulen sind in Paris seit Jahresbeginn 132 Mitarbeiter der Nachmittagsbetreuung für Schulkinder suspendiert worden. Darunter seien 52 Fälle wegen des "Verdachts auf sexualisierte oder sexistische Gewalt", erklärte Bürgermeister Emmanuel Grégoire am Dienstag bei einem Schulbesuch in der französischen Hauptstadt.
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red