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Aktien Wien Schluss: ATX knapp im Plus

Zum Handelsende am Dienstag war an der Wiener Börse die zunächst gute Stimmung weg. Die Indizes kamen von guten Werten zurück und fanden sich nahe dem Vortagesschluss. Österreichs Leitindex ATX ging schließlich mit einem leichten Gewinn von 0,05 Prozent auf 6.008,65 Punkte aus dem Handel. Der weiter gefasste ATX Prime beendete den Tag dagegen mit minus 0,03 Prozent auf 2.966,59 Zählern. An den wichtigsten europäischen Börsen zeigte sich ein ähnlich durchwachsenes Bild.

Für die kurzfristige Beruhigung hatte US-Präsident Donald Trump gesorgt, der den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs in den nächsten Tagen in Aussicht gestellt hat. Außerdem haben der Iran und Israel ihre wechselseitigen Angriffe vorerst eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen.

Die Präsentation des US-Handelsdefizits lieferte Erwartetes. Im April ist es wegen rekordhoher Ausfuhren leicht geschrumpft. Die Importe übertrafen die Exporte nur noch um 55,9 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Im März hatte das Defizit noch 56,6 Milliarden Dollar betragen.

AT&S stürzten, nachdem sie schon bei fünf Prozent im Plus lagen, zum Tagesende auf minus 1,0 Prozent. Die Mehrzahl der Unternehmenswerte fand sich bei Handelsende in den roten Zahlen.

Erste Group notierten mit plus 1,98 Prozent bei 102,90 Euro und waren damit an der Spitze des ATX Prime. Die Analysten von Deutsche Bank Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien der Erste Group bestätigt. Auch das Kursziel wurde von der zuständigen Expertin Marlene Eibensteiner bei 121 Euro belassen. Die Analystin verweist auf die weiterhin attraktive Bewertung der Aktie.

Die übrigen schwergewichteten Bankenwerte tendierten unterschiedlich. Bawag legten 1,3 Prozent zu, Raiffeisen Bank International (RBI) gaben 0,8 Prozent ab. Ähnlich ging es den Versicherern. Vienna Insurance zogen 1,7 Prozent hoch, Uniqa gingen 1,4 Prozent hinunter. Die sinkenden Ölpreise spürt das Schwergewicht OMV . Die Anteilscheine des Ölkonzerns gaben 1,2 Prozent ab.

Schlusslicht im ATX Prime waren Frequentis mit minus 4,0 Prozent. Die ex-Dividende gehandelten Papiere des Flughafen Wien büßten 2,8 Prozent ein.

Die Papiere des Kupferunternehmens Asta Energy Solution gewannen im Vienna Global Market-Segment 2,36 Prozent auf 69,40 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum für das Unternehmen mit "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 90 Euro wurde von der zuständigen Expertin Yasmin Steilen unverändert belassen. Die Analystin verweist auf attraktive Nettoumsatz- und Margenwachstumspfade des Unternehmens./moe/spa/APA/men

 ISIN  AT0000999982

AXC0255 2026-06-09/18:26

Relevante Links: Flughafen Wien AG, Raiffeisen Bank International AG, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Erste Group Bank AG, Deutsche Bank AG, UNIQA Insurance Group AG, OMV AG, Vienna Insurance Group AG, BAWAG Group AG, Frequentis AG

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