, APA/dpa-AFX

Wiener Börse - ATX gibt um 1,29 Prozent nach / Lage im Iran bleibt im Fokus - Ölpreise geben anfängliche deutliche Aufschläge teilweise wieder ab

---------------------------------------------------------------------
AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Einzelwerte (ab 3. Absatz)
---------------------------------------------------------------------

Der Wiener Aktienmarkt hat die Woche mit einem Minus gestartet. Am Montag verlor der heimische Leitindex ATX zum Handelsschluss 1,29 Prozent auf 6.005,89 Punkte. Der ATX Prime gab um 1,23 Prozent auf 2.967,43 Zähler nach. Die europäischen Börsen zeigten sich uneinheitlich. Dabei sorgten im Verlauf Anzeichen einer Entspannung im Nahen Osten für eine leichte Erholung an den Aktienmärkten. Die Ölpreise gaben am Nachmittag anfängliche deutliche Aufschläge teilweise wieder ab.

Im Fokus bleibt die Lage im Iran. Die iranischen Streitkräfte erklärten ihre Angriffe auf Israel für beendet. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine "schmerzhafte Antwort" erteilt, hieß es am Nachmittag in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. "Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben." Auch Israel sagte ein Ende der Angriffe auf Ziele im Iran zu. Irans Heeresleitung warnte jedoch vor härteren Angriffen, sollte Israel seine Attacken im Libanon fortsetzen. US-Präsident Donald Trump hatte den Iran und Israel kurz vor den Mitteilungen nach neuen, massiven, gegenseitigen Angriffen aufgefordert, diese sofort einzustellen.

Unternehmensseitig blieb es bis zum Sitzungsschluss ruhig. Die Aktien von OMV verloren 6,94 Prozent, allerdings wurden diese ex Dividende gehandelt. 3,14 Prozent büßten voestalpine ein. Wienerberger gaben um fast drei Prozent nach. CA Immo ließen um 2,2 Prozent nach.

Deutlich zulegen konnten nach anfänglichen Rücksetzern die Aktien von AT&S, die mit einem Plus von 4,2 Prozent an der ATX-Spitze thronten. Positiv schlossen auch die Bauwerte von Porr (1,04 Prozent) und Palfinger (0,3 Prozent). Von den schwergewichteten Bankwerten gewannen nur BAWAG (0,66 Prozent). Erste Bank verloren hingegen 1,66 Prozent, RBI 1,54 Prozent.

Im prime market ging es für die Polytec-Aktien um 2,04 Prozent nach unten, allerdings wurden auch diese ex Dividende gehandelt. Austriacard und RHI Magnesita gaben 2,73 bzw. 2,42 Prozent nach. Im prime-market-Segment lagen die Werte des Leuchtenherstellers Zumtobel und des Immobilienentwicklers UBM jeweils rund 1,2 Prozent im Plus.

rst/ste

 ISIN  AT0000999982
Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.