AKTIEN IM FOKUS: Zinsangst belastet Immobilienwerte - EZB dürfte Zins erhöhen
Die Sorge vor höheren Zinsen hält die
Immobilienwerte am Montag auf Talfahrt. Im Dax
Die Kursverluste erstreckten sich am Montag aber auch auf deutsche
Nebenwerte in den Indizes MDax
Der Ukraine-Krieg mit seiner inflationstreibenden Wirkung hatte den Zins-Aufwärtszyklus angetrieben, nun steigen wieder Sorgen vor einer Wiederholung wegen der preistreibenden Wirkung des Iran-Krieges. Am Freitag erst hatte der US-Jobbericht Spekulationen bestärkt, dass die US-Notenbank Fed demnächst ihren Leitzins erhöhen wird.
In der Eurozone bereiten sich die Anleger auf eine Zinserhöhung der EZB an diesem Donnerstag vor. Laut dem Marktbeobachter Christian Nolting von der Deutschen Bank ist diese "so gut wie sicher". Die Märkte preisten für dieses Jahr sogar noch eine zweite Zinserhöhung bis Oktober ein - und eine dritte mit einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit. Er selbst geht aber von einem maßvolleren Ansatz aus, bei dem das Zinsniveau in der Eurozone höchstens 2,50 Prozent erreicht.
Das Stimmungsbild im Immobiliensektor ist üblicherweise stark von Zinsperspektiven abhängig, weil höhere Zinsen generell den Immobilienmarkt bremsen und den Unternehmen die Kredite verteuern können./tih/niw/jha/
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AXC0210 2026-06-08/14:25
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