APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Freiwilliges Soziales Jahr wird immer beliebter
Wien - Die Zahl der jungen Frauen und Männer, die ein Freiwilliges Sozialjahr (FSJ) machen, nimmt weiter zu. 2025 gab es rund 1.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 1.200 davon waren Frauen, zeigt die aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ). 2024 waren es noch 1.700. Vor der gesetzlichen Verankerung im Jahr 2012 absolvierten überhaupt nur 300 bis 400 Personen pro Jahr ein Freiwilliges Sozialjahr.
Kosovaren wählen erneut ein neues Parlament
Belgrad/Prishtina (Pristina) - Im Kosovo wird am Sonntag zum dritten Mal innerhalb von 16 Monaten ein neues Parlament gewählt. Als Favorit gilt weiterhin die linksnationale Partei Vetëvendosje (Selbstbestimmung) von Ministerpräsident Albin Kurti. Die vorgezogene Neuwahl wurde notwendig, weil das Parlament nicht fristgerecht ein neues Staatsoberhaupt wählen konnte. Dafür mangelte es am verfassungsmäßig vorgeschriebenen Quorum. Das Mandat der bisherigen Präsidentin Vjosa Osmani war am 4. April abgelaufen.
Europäer loten Ukraine-Verhandlungschancen aus
London - Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die stockenden Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder in Gang bringen. Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer treffen sich am Sonntagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London, um die Chancen für neue Verhandlungen mit Russland auszuloten.
Richtungswahl in Armenien
Jerewan (Eriwan) - Inmitten wachsender Spannungen mit Russland hält die auch von der EU und den USA umworbene Südkaukasusrepublik Armenien an diesem Sonntag eine Parlamentswahl ab. 2,5 Millionen Wähler sind zur Stimmabgabe aufgerufen, während Moskau zuletzt mit zunehmendem Druck auf die Annäherung Armeniens an die EU reagierte. Regierungschef Nikol Paschinjan führt in Umfragen und hofft auf eine weitere fünfjährige Amtszeit. Die Opposition aber attackiert ihn scharf.
Rechts gegen Links: Richtungsentscheidung in Peru
Lima - Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru treffen am Sonntag die rechtskonservative Kandidatin Keiko Fujimori und der Linkspolitiker Roberto Sánchez aufeinander. In den jüngsten Umfragen lag Fujimori leicht vor ihrem Konkurrenten. In den vergangenen zehn Jahren hatte das südamerikanische Land bereits acht Präsidenten. Die politische Lage in Peru ist äußerst instabil und von einem ständigen Konflikt zwischen dem Parlament und der Regierung geprägt.
Papst warnt in Spanien vor Ideologien und Polarisierungen
Madrid - Papst Leo XIV. ist zum Auftakt seiner Spanienreise am Samstag von König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen worden. In einer Ansprache im Königspalast in Madrid warnte er am Samstag vor der "Versuchung, durch das Schüren von Polarisierungen an Popularität zu gewinnen" und rief Spanier und Europäer auf, interne Konflikte zu überwinden und nicht populistischen Ideologien zu folgen. Spanien dankte der Pontifex für die "Treue zum Völkerrecht und zum Multilateralismus".
Österreich verliert AAA-Rating von Morningstar
Wien - Morningstar hat als letzte große Ratingagentur Österreich die Bestnote - das AAA-Rating - entzogen. Morningstar begründete die Entscheidung mit anhaltend hohen Budgetdefiziten, berichtete die Tageszeitung "Die Presse" (Sonntag-Ausgabe). Daher senkte Morningstar DBRS die Bewertung von "AAA" auf "AA". Die Schuldenkennzahlen des Landes hätten sich verschlechtert. Der Ausblick ist "stabil", ergänzte Morningstar.
Israelische Armee: Angriffe auf 150 Hisbollah-Stellungen
Tyros/Beirut - Die israelische Armee hat bei ihrem Militäreinsatz gegen die pro-iranische Hisbollah nach eigenen Angaben binnen 48 Stunden rund 150 Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Dabei seien Waffenlager, Kommandozentralen und Raketenabschussvorrichtungen der Miliz ins Visier genommen worden, hieß es am Samstag, fünf Ortschaften im Südlibanon sollten evakuiert werden. Die libanesische Seite beklagte mehrere Tote. Präsident Joseph Aoun forderte ein "Ende der israelischen Aggression".
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red