ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste wegen Iran- und Zollsorgen
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran, erneute Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und schwächelnde New Yorker Börsen belasteten.
Der EuroStoxx 50
Die USA und der Iran haben sich über Nacht eines der schwersten
Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Ziel der
Angriffe waren auch Stützpunkte des US-Militärs in den Golfstaaten
Kuwait und Bahrain. Die Eskalation sorgte für höhere Ölpreise.
Ölsektor lag in der europäischen Branchenwertung entsprechend vorn.
Shell
Trump drohte zudem 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Die drei schwächsten EuroStoxx-Werte kamen mit SAP
Am Ende des Branchenfeldes bewegten sich aber in Europa die
Finanzdienstleister. Einen Kurseinbruch um 16 Prozent gab es bei der
Partners Group
Einen Kurseinbruch um 17 Prozent erlitten außerdem die Aktien von
Akzo Nobel
Gefragt waren noch die Einzelhandelswerte. In dieser Branche
verbuchte Inditex
Noch mehr ragte im Einzelhandel der britische Discounter B&M
European Value Retail
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0259 2026-06-03/18:31
Relevante Links: Partners Group Holding AG, SAP SE, Prosus NV, Adyen N.V., BP plc, Akzo Nobel N.V., B&M European Value Retail plc., The Sherwin-Williams Company, Shell plc, Industria de Diseno Textil S.A., Eni S.p.A.