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Ufo: Personal bei Lufthansa könnte im Sommer knapp werden

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat die Lufthansa wegen ihrer Personalplanung für den Sommer kritisiert. Die Ufo-Vizevorsitzende Sara Grubisic warnte vor negativen Folgen auch für die Passagiere: "Personalmangel kann dazu führen, dass Flugpläne nicht halten, Anschlüsse wegbrechen oder Verbindungen kurzfristig gestrichen werden". Das Premiumversprechen passe nicht zur Personalplanung auf Kante.

Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Man sei für den Sommer sehr gut aufgestellt und werde den Flugplan verlässlich und in gewohnter Qualität darstellen können, erklärte eine Sprecherin.

Die Gewerkschaft kritisiert die Einstellung der Regionalgesellschaft Cityline im April, deren rund 800 Kabinenbeschäftigte zu Hause säßen oder sich in unsicheren Übergangssituationen befänden. "Mit der Betriebsstilllegung der Cityline wurde Flugprogramm zur Lufthansa verlagert, ohne die Menschen dafür zu haben. Schon jetzt zeigt sich: Diese Rechnung geht nicht auf", sagte Grubisic.

Lufthansa sucht Freiwillige

Der Betrieb werde weiter auf Kante gefahren, Schutzmechanismen gegen Überlastung würden kurzfristig aufgeweicht und Personalreserven weiter ausgedünnt, klagt Ufo. Freiwilligenaufrufe für den gesamten Juni zeigten, wie angespannt die Lage sei. Auch die Qualität des Bordservices stehe infrage, wenn Langstreckenflüge mit reduzierter Besatzung rausgeschickt würden.

Auch hier widerspricht das Unternehmen: Alle Flüge würden mit Crews durchgeführt, deren Personenanzahl jederzeit deutlich über den Mindestanforderungen der europäischen Flugsicherheitsagentur EASA lägen. Der neue Bordservice sei im vergangenen Monat erfolgreich angelaufen und erhalte positive Rückmeldungen./ceb/DP/jha

 ISIN  DE0008232125

AXC0174 2026-06-03/14:29

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