Wiener Börse mit leichterer Tendenz, ATX minus 0,41 % / voestalpine-Aktie nach Zahlenvorlage des Stahlkonzerns befestigt
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel nach den klaren Vortageszuwächsen mit einer etwas schwächeren Tendenz präsentiert. Der ATX fiel bis kurz vor zehn Uhr um 0,41 Prozent auf 6.114,87 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es in den Minusbereich. Die Wall Street hatte hingegen am Vorabend ihren Rekordkurs fortgesetzt.
Heute stehen international vor allem US-Konjunkturdaten im Fokus, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Sie dürften nach Einschätzung der Experten jedoch kaum geeignet sein, die Erwartungen steigender Leitzinsen zu dämpfen. Zudem steht unverändert der Nahost-Konflikt im Blickfeld.
Auf Unternehmensebene rückte am heimischen Aktienmarkt voestalpine mit einer Zahlenpräsentation in den Fokus. Der Stahlkonzern hat seine Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 deutlich verbessert. Der Konzerngewinn stieg "trotz volatilem Umfeld" um fast 138 Prozent auf 424 Mio. Euro. Die seit 4. Juni 2025 geltenden US-Zölle in Höhe von 50 Prozent auf Stahl hätten das Ergebnis "in Höhe eines hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrages" belastet. Der Umsatz sank von 15,7 auf 15,1 Mrd. Euro. Die Analysten der Erste Group schreiben in einer ersten Einschätzung, dass die Resultate für das abgelaufene Jahresviertel über den eigenen und den Markterwartungen ausfielen. Auch die Experten von Barclays bewerteten das Zahlenwerk als stark, der Ausblick auf das heurige Jahr wurde als konservativ eingestuft. Die Aktie reagierte mit plus 0,9 Prozent.
DO&CO fielen um 1,2 Prozent auf 185,40 Euro. Das Management des Cateringunternehmen schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahrs 2025/26 eine Dividendenausschüttung von 2,5 Euro je Aktie vor. Im Jahr zuvor wurden 2,0 Euro pro Anteilsschein als Dividende gezahlt.
Bei den schwergewichteten Banken gab es einheitlich negative Vorzeichen zu sehen. Die Aktionäre der BAWAG mussten ein Minus von 1,7 Prozent verbuchen und Erste Group verbilligten sich um 0,9 Prozent. Bei der Raiffeisen Bank International gab es ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent zu sehen.
ste/moe
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