Wiener Börse startet mit Zuwächsen - ATX plus 0,89 Prozent / Iran-Konflikt ohne Lösung - Märkte mit Gewöhnungseffekt - Porr mit Zuwächsen nach Erste Group-Analyse - voestalpine mit Verlusten
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Die Wiener Börse hat den Dienstag gut begonnen. Der ATX gewann in der ersten Stunde 0,89 Prozent auf 6.129,46 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 0,87 Prozent auf 3.028,83 Zähler hinauf. An den wichtigsten europäischen Börsen zeigte sich zum Start ein ähnliches Bild.
Eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen ist weiter nicht in Sicht. Zwar werden laut diversen Meldungen die Verhandlungen fortgeführt, zugleich gibt es aber immer wieder Meldungen über gegenseitige Angriffe. Allerdings ist laut den Analysten der Helaba zu beobachten, dass der Konflikt mit dem Iran und die Schließung der Straße von Hormuz etwas an Bedeutung verloren haben. "Zwar sind negative Meldungen im Nahost-Konflikt weiterhin in der Lage, die Stimmung zu trüben und die Energiepreise zu erhöhen, Marktteilnehmer widmen sich inzwischen aber auch anderen Themen", erklären die Experten einem Bericht.
Heute ist es in Österreich meldungstechnisch noch ruhig. Analysten der Erste Group Research haben das Kursziel des Baukonzerns Porr nach Vorlage der Zahlen für das 1. Quartal von 39,5 Euro auf 45,9 Euro hinaufgesetzt. Die Empfehlung "Accumulate" wurde beibehalten. Erklärt wird die Entscheidung "mit einer Aufwärtskorrektur unserer langfristigen EBIT-Annahmen angesichts der verbesserten Margenentwicklung." Porr-Papiere legten 0,87 Prozent auf 40,4 Euro zu.
AT&S gewannen zum Start als Topperformer im ATX prime-Segment 3,0 Prozent. Damit wuchs das Plus des Halbleiterherstellers seit Jahresbeginn bereits auf 344 Prozent an.
Im Vorfeld der morgigen Vorlage des Geschäftsberichts fanden sich die Aktien der voestalpine am anderen Ende des ATX prime. Die Anteilsscheine gaben 2,4 Prozent ab, nachdem sie gestern bereits 4,3 Prozent verloren hatten.
moe/ger
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