APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Russland muss Export von Kerosin für Monate stoppen
Moskau/Charkiw (Charkow) - Die russische Regierung hat ein Exportverbot für Kerosin bis 30. November 2026 verhängt. Ziel sei es, die Stabilität auf dem heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, erklärte das Regime von Machthaber Wladimir Putin am Montag. Die Ukraine hatte zuletzt mit gezielten, effektiven Drohnenangriffen auf russische Raffinerien und Öllager die Treibstoffproduktion unter Druck gebracht. In der Ukraine gab indes bei erneuten russischen Angriffen einen Toten und etliche Verletzte.
Arbeitslosenzahlen im Mai gestiegen - 378.000 ohne Job
Wien - Die schwache Konjunkturentwicklung lässt die Arbeitslosenzahlen seit Frühjahr 2023 steigen. Ende Mai waren über 378.000 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet - um 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie AMS und Sozialministerium bekannt gaben. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Jahresabstand um 0,1 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent. Wie in den Vormonaten gab es einen Arbeitslosenrückgang bei Männern und einen Anstieg bei Frauen.
Prozess gegen syrischen "Foltergeneral" in Wien begonnen
Wien - Am Montag hat am Landesgericht Wien der Prozess gegen zwei frühere Vertreter des Regimes des im Dezember 2024 gestürzten syrischen Staatspräsidenten Bashar al-Assad begonnen. Ihnen werden Folter und weitere schwere Straftaten an 21 damals in Syrien inhaftierten Zivilisten vorgeworfen. Bei den Angeklagten handelt es sich um den Ex-Leiter der Abteilung 335 des syrischen Geheimdienstes sowie den früheren Leiter der Kriminalpolizei in Raqqa. Sie bekannten sich nicht schuldig.
Krieg im Libanon eskaliert - Angriffe auf Beirut angeordnet
Beirut/Washington/Tel Aviv - Mit dem Vormarsch israelischer Bodentruppen im Libanon und möglichen neuen Angriffen im Raum von Beirut eskaliert der Krieg in dem kleinen Mittelmeerland weiter. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kündigte neue Angriffe auf Ziele der Hisbollah in Beiruts Vororten an, woraufhin viele Bewohner die Flucht ergriffen. Im Norden Israels ertönten unter neuem Beschuss der Miliz immer wieder Warnsirenen.
Stichwahl zwischen Rechts- und Linkskandidat in Kolumbien
Bogota - Bei der Präsidentenwahl in Kolumbien haben es der rechtsgerichtete Kandidat und Trump-Anhänger Abelardo de la Espriella und sein linker Mitbewerber Iván Cepeda in die Stichwahl geschafft. In der ersten Runde kam De la Espriella am Sonntag laut Wahlbehörde auf überraschend starke 44 Prozent der Stimmen, der als Favorit gesetzte Cepeda landete mit 41 Prozent auf Platz zwei. Der Wahlkampf war im Zeichen der schlechten Sicherheitslage im Land gestanden.
Plattform Wehrhaftes Österreich appelliert an Politik
Wien - Die Plattform Wehrhaftes Österreich, Dachverband der wehrpolitischen Vereine, hat am Montag einen "Weckruf" an die Regierungsparteien SPÖ und NEOS gerichtet, ihr Zaudern in puncto Wehrpflicht zu beenden. "Wir haben sofortigen Handlungsbedarf", betonte der Vorsitzende der Wehrdienstkommission, Erwin Hameseder, in einer Pressekonferenz. Die veränderte geopolitische Bedrohungslage in Europa würde keinen weiteren Aufschub der Entscheidung erlauben.
Onlinehandel wächst wegen Amazon, Temu & Co kräftig
Wien - Die Österreicherinnen und Österreicher kaufen gerne und viel im Internet ein und haben die Umsätze im Onlinehandel 2025 auf ein neues Allzeithoch getrieben. Der Bruttoumsatz stieg kräftig um 9,5 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro, zeigt eine Erhebung des Instituts für Österreichs Wirtschaft (iföw) im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Handel. Eingekauft wird am liebsten bei Amazon, Temu und Zalando, ein starkes Wachstum gab es insbesondere bei Pflegeprodukten, Lebensmitteln und Mode.
17-Jährige attackierte in Wien Mann mit Messer
Wien - Eine 17-Jährige steht im Verdacht, in der Nacht auf Montag in Wien-Liesing einen 33-jährigen Mann mit einem Küchenmesser lebensgefährlich verletzt zu haben. Wie die Polizei mitteilte, soll es in der Wohnung des Mannes im Bereich der Lehmanngasse zu einem verbalen Streit zwischen der Jugendlichen und dem späteren Opfer gekommen sein. Nähere Details lagen am Vormittag noch nicht vor, die Verdächtige sollte aber im Laufe des Tages einvernommen werden.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red