Freenow-Chef fordert Mindestpreise für Mietwagenfahrten
Die Vermittlungsplattform Freenow fordert
Mindestpreise für Mietwagenfahrten, wie sie etwa von Uber
Das Taxi-Gewerbe steckt seit Jahren in der Krise, die Vermittlung von Mietwagenfahrten zu oft deutlich günstigeren Preisen hat für einen harten Wettbewerb auf der Straße gesorgt. Die Freenow-Konkurrenten halten Mindestpreise nicht für die Lösung.
In Köln gelten jetzt Mindestpreise für den Verkehr mit Mietwagen. Die Fahrten dürfen nun nur noch maximal 20 Prozent günstiger sei als mit einem Taxi. Die Preise für Taxen sind in den einzelnen Städten jeweils genau festgelegt. In München gelten vom 1. Juli an Mindestpreise für Mietwagenfahrten.
In Berlin gibt es seit zwei Jahren auch die Möglichkeit zu Festpreisen bei Taxifahrten - der Konkurrenzkampf konnte damit aber nur leicht entschärft werden. Die Taxi-Branche hatte die Möglichkeit von Festpreisen lange gefordert.
Die Vermittlungsplattform Freenow, die einst ebenfalls Fahrten bei Mietwagen vermittelte, sich inzwischen aber ausschließlich aufs Taxi-Geschäft konzentriert, feiert in diesen Tagen ihren 15. Geburtstag. Sie startete 2011 unter dem Namen Mytaxi.
"Insgesamt wurden in den vergangenen 15 Jahren mehr als 165 Millionen Kilometer mit der App in Berlin zurückgelegt", teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mit. Die weiteste Fahrt führte demnach über 400 Kilometer von Berlin nach Bremen - Fahrpreis: 889,79 Euro./nif/DP/zb
ISIN US90353T1007
AXC0013 2026-06-01/06:08
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