Devisen (Früh) - Euro wenig bewegt bei 1,1648 US-Dollar / Vor Inflationsdaten aus Deutschland
Der Euro hat sich am Freitag im frühen Geschäft gegenüber dem US-Dollar kaum bewegt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1648 Dollar gehandelt und damit etwa auf dem Niveau vom Vorabend. Mit wechselndem Bangen und Hoffen im Blick auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stabilisierte sich der Eurokurs im Wochenverlauf auf dem aktuellen Niveau. Impulse könnten im Tagesverlauf Inflationsdaten aus Deutschland bringen.
Thu Lan Nguyen, Devisenexpertin bei der Commerzbank, erwartet, dass der US-Dollar auch für die weitere Dauer des Krieges gegenüber der europäischen Währung profitieren dürfte, da der US-Notenbank Fed im Vergleich zur Europäischen Zentralbank (EZB) mittlerweile eine stärkere Reaktion auf den Energiepreisschock zugetraut werde. Ein Rahmenabkommen, welches laut Medienberichten bald veröffentlicht werden könnte, dürfte den Dollar zwar deutlich belasten, wobei Rückschläge wahrscheinlich blieben. "Wir rechnen erst zum Schlussquartal dieses Jahres mit einem nachhaltigeren Frieden. Und auch erst dann dürfte sich EUR-USD wieder bei seinen Vorkriegsniveaus um die 1,18 bzw. sogar knapp darüber einpendeln", resümiert Nguyen.
spa/rst
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