UNIQA steigerte Gewinn im ersten Quartal / Prämienwachstum insbesondere in der Schaden- und Unfallversicherung stark, Ausblick bestätigt
Die börsennotierte UNIQA Versicherung hat im ersten Quartal besser verdient und ihren Gewinn ausgeweitet. Die verrechneten Prämien stiegen um 14,4 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro, das Ergebnis vor Steuern legte um 5,9 Prozent auf 160 Mio. Euro zu, wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab. Den Ausblick für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr zwischen 540 Mio. und 570 Mio. Euro bestätigte das Unternehmen.
"Mit einem Prämienplus von 4,2 Prozent in Österreich und von 6,2 Prozent in unseren internationalen Märkten, unterstützt vom starken Wachstum unserer Rückversicherungsgesellschaft in Zürich, beweist unser diversifiziertes Geschäftsmodell seine Resilienz angesichts geopolitischer Unsicherheiten", wurde UNIQA-CEO Andreas Brandstetter in einer Aussendung zitiert.
Nach Segmenten gab es das stärkste Prämienwachstum in der Schaden- und Unfallversicherung, die um 19,5 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro wuchs. Mit mehr als zwei Drittel handelt es sich gemessen an den Prämien um den größten Geschäftsbereich der Gruppe. Wesentlichen Anteil am Plus habe der Rückversicherer UNIQA Re in Zürich, dessen Geschäftsvolumen saisonal bedingt im ersten Quartal in der Regel besonders stark ausfalle.
Wachstum bei Gesundheits- und Lebensversicherung
Bei der Gesundheitsversicherung verzeichnete die UNIQA ein Plus von 8 Prozent auf 441 Mio. Euro, in der Lebensversicherung lagen die Prämien mit 450 Mio. Euro um 2 Prozent höher als in der Vorjahresperiode. Positiv habe sich trotz anhaltender Turbulenzen an den Kapitalmärkten auch das Anlageergebnis entwickelt, das von 109 Mio. auf 151 Mio. Euro stieg.
Zum Ausblick hieß es, dass die wetterbedingten Schäden zunehmen dürften und man weiter mit instabilen geopolitischen Rahmenbedingungen rechne. Die Prognose für das Gesamtjahr sei daher mit Unsicherheiten verbunden.
tpo/fel
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