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Pistorius über USA: nicht wie Kaninchen auf Schlange starren

Verteidigungsminister Boris Pistorius rät den Verbündeten zur entschlossenen militärischen Stärkung als Reaktion auf Unsicherheit in den Beziehungen zu den USA. "Vor dem Weißen Haus oder einem anderen Gebäude in der Welt zu sitzen und wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren, würde uns nicht stärker machen. Es macht uns schwächer", sagte der SPD-Politiker auf der kanadischen Rüstungs- und Sicherheitsmesse Cansec.

Die USA seien in den vergangenen Jahrzehnten ein verlässlicher Partner gewesen. Die derzeitige Regierung ändere einige Dinge in ihrem Sinne. Dies wolle er nicht kommentieren.

Pistorius sagte: "Wir müssen weniger Aufmerksamkeit dem widmen, was andere machen und uns mehr darauf fokussieren, was wir selbst unternehmen können." Er forderte insbesondere, die gegenüber der Nato gemachten Zusagen zu erfüllen. Auch wenn es mit den USA von Tag zu Tag unvorhersehbare Entwicklungen gebe, sei die Zusammenarbeit militärisch und politisch "noch immer sehr stark".

Pistorius ist in Kanada, um eine strategische Partnerschaft mit dem Nato-Verbündeten voranzubringen und für Rüstungskooperationen zu werben, darunter auch ein mögliches großes U-Boot-Geschäft. Er traf in Ottawa den kanadischen Premierminister Mark Carney sowie seinen kanadischen Amtskollegen David McGuinty./cn/DP/men

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AXC0284 2026-05-27/21:27

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