Airbus punktet mit A350-Frachter weiter in Boeings Stammgeschäft
Der europäische Flugzeugbauer Airbus
Seit Jahrzehnten beherrschte Boeing den Markt für große
Frachtflugzeuge. Doch in seiner Dauerkrise hat der US-Konzern auch
in diesem Segment an Höhe verloren. Dabei galt der Großraumjet
Boeing 777F in der Branche lange als das Frachtflugzeug überhaupt.
Die Frachtversion des Passagierjets 777 ist überall in der Branche
präsent. Auch die Lufthansa
Doch die Entwicklung der 777X als modernisierte und weniger
spritdurstige Neuauflage der 777 entwickelte sich zu einer
jahrelangen Hängepartie. Nicht nur die Passagierversion soll
inzwischen erst 2027 kommen und damit sieben Jahre später als
geplant. Auch auf den modernisierten Frachter müssen die Airlines
viel länger warten. Da war es einigen Gesellschaften nur recht, dass
Airbus aus seinem Passagierjet A350-1000 eine Frachtversion
entwickeln wollte. Größter Auftraggeber der A350F ist inzwischen
Atlas Air Worldwide
Allerdings müssen sich auch die ersten Käufer des Airbus-Modells länger gedulden als zunächst gedacht. Hatte Airbus-Chef Faury die Erstauslieferung bei Ankündigung der Entwicklung 2021 noch für das Jahr 2025 in Aussicht gestellt, rechnet er mit diesem Schritt inzwischen erst für das zweite Halbjahr 2027./stw/lew/stk
ISIN NL0000235190 US0491642056 HK0293001514 CNE1000001S0
AXC0126 2026-05-26/13:59
Relevante Links: Air China Limited, Cathay Pacific Airways Ltd., Airbus SE, Atlas Air Worldwide Holdings Inc., Boeing Company, Deutsche Lufthansa AG