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Wiener Börse startet nach Rekordjagd etwas schwächer / ATX verliert nach Allzeithoch von Montag 0,5 Prozent - Gewinnmitnahmen nach jüngster Rally - AT&S korrigieren nach Höhenflug etwas

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Die Wiener Börse ist am Dienstag etwas schwächer in den Handel gestartet. Der ATX fiel nach der Rekordjagd am Montag zuletzt um 0,54 Prozent auf 6.115,31 Punkte. Auch an den meisten anderen Börsen in Europa ging es leicht nach unten. Marktbeobachter sprachen von Gewinnmitnahmen nach der Kursrally zum Wochenstart. Die Hoffnung auf eine Lösung des Iran-Konflikts hatte die Börsen am Montag noch angetrieben. Zuletzt wuchsen aber wieder Zweifel an einer schnellen Einigung.

Zudem hatten neue US-Angriffe gegen Ziele im Iran die Hoffnung auf ein rasches Ende des Kriegs gedämpft. Auch hat US-Außenminister Marco Rubio am Dienstag Reportern in Indien gesagt, dass die Verhandlungen noch "einige Tage in Anspruch nehmen" könnten. Derzeit würden beide Seiten über den Wortlaut eines ersten Dokuments beraten.

Unter Druck kamen im Frühhandel die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S und fielen um 3,8 Prozent. Hier dürften einige Anleger nach dem jüngsten Höhenflug des Papiers Kassa gemacht haben. AT&S-Aktien hatten in den vergangenen Tagen von der guten Stimmung für Halbleiterwerte und einigen Kurszielanhebungen profitiert und mehr als ein Drittel gewonnen. Seit Jahresbeginn haben die Titel ihren Wert damit schon mehr als vervierfacht.

Schwach zeigten sich im ATX auch Lenzing und VIG mit Verlusten von 3,8 bzw. 2,3 Prozent. Die größten Gewinner im Index waren Strabag und die Post AG mit Aufschlägen von jeweils knapp einem Prozent.

Impulse für die Börsen könnten noch die am Nachmittag anstehenden Daten zum US-Verbrauchervertrauen bringen. Die Analysten der Helaba werten die Vorgaben für die Daten negativ. So sind die Benzinpreise in Folge des Iran-Krieges weiter gestiegen. "In der Regel drückt dies auf das Gemüt der US-Verbraucher, zumal der US-Präsident immer wieder eine Verringerung der Teuerung versprochen hatte", schreiben die Helaba-Experten in ihrem Tagesausblick.

mik/ste

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