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Trump kündigt 5.000 weitere US-Soldaten für Polen an
Helsingborg/Brüssel - US-Präsident Donald Trump hat direkt vor dem Treffen der NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg die Entsendung von 5.000 zusätzlichen Soldaten nach Polen angekündigt. Als Grund für die Entscheidung nannte Trump seine gute Beziehung zum polnischen Präsidenten Karol Nawrocki. Die Ankündigung sorgte für Verwirrung, da die USA zuletzt widersprüchliche Signale zur Truppenpräsenz in Europa gesendet hatten. NATO-Generalsekretär Mark Rutte begrüßte die Ankündigung.
Eurogruppen-Chef warnt vor Verschärfung der Wirtschaftskrise
Nikosia - Der Eurogruppenpräsident Kyriakos Pierrakakis warnt vor einer Verschärfung der Wirtschaftskrise in Europa, je länger der Iran-Krieg andauert und die Straße von Hormuz geschlossen bleibt. Man sei sich sehr bewusst, dass "Juni schlimmer sein wird als der Mai, Juli schlimmer als Juni", sagte Pierrakakis am Rande eines Treffens mit den Finanzministern in Eurogruppe in Zyperns Hauptstadt Nikosia. "Wir beobachten die Situation genau."
OECD: Österreich dürfte Klimaziele verfehlen
Wien - Österreich ist laut dem am Freitag veröffentlichten OECD-Umweltprüfbericht 2026 aktuell nicht auf Kurs, seine Klimaziele zu erreichen. Bei einer Verfehlung der EU-Vorgaben für 2030 drohen dem Land finanzielle Belastungen in Milliardenhöhe. Um den teuren Zukauf von Emissionszertifikaten abzuwenden, müsste sich das Tempo der Emissionsreduktion im Vergleich zu den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppeln.
Ukrainische Angriffe in besetztem Gebiet: Tote und Verletzte
Luhansk (Lugansk) - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der fast vollständig von Russland kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk sind nach Angaben der Besatzungsbehörden mindestens vier Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Der Angriff habe ein Gebäude der Pädagogischen Hochschule Luhansk in der Stadt Starobilsk getroffen, erklärte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Leonid Passetschnik am Freitag. Eine ukrainische Stellungnahme dazu lag zunächst nicht vor.
Verpackungsspezialist Alpla baut bis zu 155 Stellen ab
Hard - Der weltweit tätige Vorarlberger Verpackungsspezialist Alpla streicht am Unternehmenssitz in Hard am Bodensee bis zum Jahresende bis zu 155 Stellen. Vor dem Hintergrund herausfordernder Marktbedingungen und hoher Kosten wolle man die Verantwortlichkeiten in den Regionen erhöhen, hieß es. Damit verbunden sei eine Neuausrichtung des Stammsitzes, den es langfristig als leistungsfähiges Headquarter abzusichern gelte. Die Mitarbeitenden wurden am Donnerstag informiert.
Mehr als 20 Tote bei Angriffen in Honduras
Tegucigalpa - Bei Angriffen bewaffneter Banden in ländlichen Regionen im Norden von Honduras sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Die Attacken ereigneten sich nach Behördenangaben vom Donnerstag in der nördlichen Gemeinde Trujillo, wo rivalisierende Gruppen zwei Palmölplantagen besetzt haben, sowie in der nordwestlichen Gemeinde Omoa nahe der Grenze zu Guatemala.
Markus Breitenecker bewirbt sich für ORF-Generaldirektion
Wien - Am Donnerstag hatte der Medienmanager und ehemalige Chef der Privatsendergruppe ProSiebenSat.1Puls4, Markus Breitenecker, beim Mediengipfel in Seefeld noch gemeint, dass er eine Bewerbung für die Generaldirektion des ORF "nicht mehr ausschließe". Freitagfrüh hat er via dreiminütigem Video auf LinkedIn seine Bewerbung offiziell gemacht.
Rechnungshof fordert umfassende Gesundheitsreform
Wien - Dem Rechnungshof (RH) reichen die aktuellen Bemühungen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung für eine Gesundheitsreform offenbar nicht aus. In einem am Freitag veröffentlichten Themenpapier legt er eigene Ideen vor, wie es bis 2040 zu einer Neuausrichtung des Systems kommen könnte. Abgeleitet von seinen Prüfungen finden sich darin 15 Reformvorschläge für Versorgungsstrukturen, Finanzierung und Steuerung. Bis 2028 müsse eine Richtungsentscheidung fallen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red