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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Magyar und Stocker schlagen in Wien "neues Kapitel" auf

Wien - Österreich und Ungarn wollen innerhalb der Europäischen Union enger zusammenarbeiten. Nach dem Regierungswechsel in Budapest schlage man mit dem heutigen Tag ein "neues Kapitel" in den bilateralen Beziehungen auf, sagten Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und sein ungarischer Amtskollege Péter Magyar am Donnerstag in Wien. Konkret sei auch eine gemeinsame Regierungssitzung vereinbart worden. Sie soll im September im Sissi-Schloss Gödöllő stattfinden, sagte Magyar.

AK geht gegen Facebook und Co. wegen betrügerischer Ads vor

Wien/Menlo Park/Mountain View - Die sozialen Netzwerke sind voll von betrügerischen Finanzwerbungen. Sie lauten "Ohne Risiko reich werden" oder "Mit Kryptowährungen zum schnellen Geld". Die Arbeiterkammer (AK) geht nun gemeinsam mit dem europäischen Verbraucherverband BEUC und Konsumentenschutzorganisationen aus 27 Ländern gegen Meta, TikTok und Google vor. Sie haben am Donnerstag Beschwerden bei der EU-Kommission und nationalen Behörden eingebracht, weil diese viele der Ads nicht löschen.

Pensionserhöhung um 2,95 Prozent

Wien - Die Regierung hat sich im Zuge der Budgetverhandlungen auf die Pensionserhöhung geeinigt: Im kommenden Jahr sollen diese um 2,95 Prozent steigen, teilte das Sozialministerium am Donnerstag der APA mit. Das liegt knapp unter der prognostizierten Inflationsrate. Der Ausgleichszulagenrichtsatz von 1.308,39 Euro wird mit 3,3 Prozent angepasst, Pensionen über der Höchstbeitragsgrundlage von 6.930 Euro erhalten einen Fixbetrag von monatlich 204,44 Euro. Kritik kam vom Seniorenrat.

Dreijährige nach Brand in Wiener Wohnung verstorben

Wien - Nach dem Brand in einer Wohnung der Effingergasse in Wien-Ottakring am Montag ist eine Dreijährige verstorben. Das Mädchen erlag im Spital seinen schweren Verletzungen, wie eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsverbundes (Wigev) am Donnerstag auf APA-Anfrage erklärte. Ihr zweijähriger Bruder befand sich weiterhin in Lebensgefahr auf einer Intensivstation. Die beiden Kleinkinder waren nach einem Herzkreislaufstillstand reanimiert und ins Spital eingeliefert worden.

Russland gibt sich gesprächsbereit mit Europäern

Moskau/Brüssel - Russland ist in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine nach Kreml-Angaben offen für einen Dialog auch mit den Europäern. "Die Russen sind zu Gesprächen bereit", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Wir sind der Meinung, dass es immer besser ist, miteinander zu reden, als die Lage in eine totale Konfrontation zu treiben - und genau das ist es, was die Europäer derzeit tun", sagte er. Russland begrüße es, wenn sich die Tonlage jetzt ändere.

Kinder in Portugal vermutlich von Mutter ausgesetzt

Lissabon/Paris - Zwei in Portugal aufgefundene Kleinkinder aus Frankreich sind vermutlich von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft in Colmar leitete am Donnerstag Ermittlungen wegen des Aussetzens Minderjähriger ein. Die in Colmar ansässige Mutter der beiden Buben im Alter von drei und fünf Jahren sei spurlos verschwunden und werde "intensiv gesucht", sagte Staatsanwalt Jean Richert.

15 Jahre für achtfachen Mordversuch in Kärnten

Klagenfurt - Ein 54 Jahre alter Mann ist am Donnerstag am Landesgericht Klagenfurt wegen achtfachen Mordversuchs und versuchter Brandstiftung zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte im vergangenen September in einem Lagerraum, wo Bekannte und Freunde Schach gespielt hatten, Benzin ausgeschüttet und angezündet. Zwei Männer wurden schwer verletzt, weitere leicht. Die Geschworenen entschieden zum Mordvorwurf mehrheitlich. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Paris - Im Berufungsprozess um den Absturz eines Air-France-Flugs von Rio de Janeiro nach Paris im Jahr 2009 mit 228 Toten haben die Richter die Airline und den Flugzeugbauer Airbus am Donnerstag schuldig gesprochen. Das Berufungsgericht in Paris verurteilte beide Unternehmen wegen fahrlässiger Tötung und verhängte eine Geldstrafe von jeweils 225.000 Euro. Bei dem Absturz waren damals auch 28 Deutsche und eine Österreicherin ums Leben gekommen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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