ROUNDUP: Generali wuppt höhere Katastrophenschäden - Aktie legt zu
Der italienische Versicherer Generali
Analysten zeigten sich von den Geschäftszahlen positiv überrascht. Die Italiener hätten die Erwartungen auf breiter Basis übertroffen, schrieb Branchenexperte Philip Kett vom Analysehaus Jefferies. Sein Kollege Andrew Baker von Goldman Sachs attestierte Generali eine durchweg starke Entwicklung im ersten Quartal. Die Italiener dürften mit ihrem Ergebnis am oberen Ende ihrer bis 2027 gesteckten Zielspanne landen.
Im ersten Quartal steigerte der Konzern seine Prämieneinnahmen im Jahresvergleich um fast sieben Prozent auf rund 28,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn stieg um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie Generali am Donnerstag in Triest mitteilte. Der Überschuss sank hingegen um zwei Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro.
In der Lebensversicherung legte der Wert des Neugeschäfts sogar um fast ein Fünftel zu. Der operative Gewinn des Bereichs wuchs um zehn Prozent, während die Schaden- und Unfallversicherung nur ein Prozent mehr abwarf.
Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich wegen der
höheren Katastrophenschäden zwar von 89,7 auf 90,5 Prozent, blieb
jedoch weit unter der kritischen Marke von 100 Prozent. Auch andere
Versicherer wie die Allianz
ISIN DE0008404005 IT0000062072
AXC0148 2026-05-21/11:26
Relevante Links: Allianz SE, Assicurazioni Generali S.p.A.