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Flaute an deutschen Flughäfen

An den größeren Flughäfen in Deutschland sind im April deutlich weniger Passagiere abgefertigt worden. 17,01 Millionen Fluggäste bedeuteten einen Rückgang um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenverband ADV berichtet.

Wesentliche Gründe für den Rückgang sind die Folgen des Iran-Kriegs, der sechstägige Streik der Lufthansa-Crews und die darauffolgende Einstellung der Regional-Fluggesellschaft Lufthansa Cityline. Zudem fielen die Osterferien im laufenden Jahr nicht vollständig in den April wie 2025.

Die Branche nennt zudem die hohen staatlichen Steuern und Gebühren als Grund für den stagnierenden Flugverkehr in Deutschland. In diesem Zusammenhang debattiert der Bundestag an diesem Donnerstag die von der Koalition geplante Absenkung der Luftverkehrsteuer.

2026 bislang ein Viertel weniger Flüge als 2019

In den ersten vier Monaten ist die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr an den deutschen Flughäfen um 0,2 Prozent gesunken. Zum Niveau von vor der Corona-Krise fehlten sogar 18,8 Prozent. 2026 fanden bislang ein Viertel weniger Flüge statt als im Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2019.

Anders sieht es bei der Fracht aus, deren Menge im Vergleich zu 2019 um 6,2 Prozent zulegte. Die globalen Prozesse in der Luftfrachtlogistik hätten schnell auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs reagiert und seien stabil, so der Verband./ceb/DP/stw

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AXC0135 2026-05-21/10:37

Relevante Links: Fraport AG, Deutsche Lufthansa AG, International Consolidated Airlines Group SA, easyJet plc, Ryanair Holdings plc

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