AT&S streicht erneut Dividende und will bis zu 500 Mio. Euro holen / Aufsichtsrat gab grünes Licht für geplante Anleihenemission
Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S wird erneut keine Dividende ausschütten und kündigt an, über nachrangige Finanzinstrumente bis zu 500 Mio. Euro an frischem Geld von Investoren einsammeln zu wollen. Der zuletzt defizitäre Konzern will damit seine Kapitalbasis stärken, wie das an der Wiener Börse notierte Technologieunternehmen am Mittwochabend mitteilte.
Laut der Aussendung hat der Vorstand beschlossen, der Hauptversammlung am 9. Juli vorzuschlagen, auch für das Geschäftsjahr 2025/26 keine Dividende auszuschütten. Bereits im Geschäftsjahr davor gab es keine Dividende.
Als Optionen für die Geldspritze nannte AT&S eine Wandelschuldverschreibung und eine Hybridanleihe, jeweils nachrangig und ohne Laufzeitende. Die Details der potenziellen Emissionen würden auf Basis der dann gültigen Marktbedingungen ermittelt werden, wie es hieß. Der Aufsichtsrat habe am Mittwoch seine grundsätzliche Zustimmung erteilt. Die Emissionen könnten den Angaben zufolge noch im zweiten oder dritten Quartal 2026 stattfinden.
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Relevante Links: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG