ROUNDUP/Aktien New York: Hoffnung auf Iran-Entspannung hilft nicht lange
Die Hoffnung auf eine mögliche Entspannung im
Iran-Krieg hat den US-Börsen am Montag nicht lange geholfen. Der
Leitindex Dow Jones Industrial hielt sich zuletzt mit
einem Minus von 0,14 Prozent auf 49.458 Punkte noch am besten. Das
Rekordhoch von 50.512 Punkten aus dem Februar bleibt damit ein gutes
Stück weit entfernt. Am Freitag hatte der Dow der vorangegangenen
Erholung deutlich Tribut gezollt.
Der marktbreite S&P 500 sank zuletzt um 0,37 Prozent
auf 7.381 Punkte. Noch am Donnerstag hatte er eine Bestmarke
aufgestellt - ebenso wie der Tech-Auswahlindex Nasdaq 100
, der nun um 0,77 Prozent auf 28.900 Punkte nachgab.
Vorbörslich hatten zunächst schärfere Töne zwischen dem Iran und den
USA belastet. Doch dann stützten zeitweise Meldungen, wonach wohl
weitere Lösungsideen ausgetauscht werden. Unter anderem soll die
US-Seite iranischen Medien zufolge dazu bereit sein, Ölsanktionen
gegen den Iran vorübergehend zu lockern.
Unitedhealth fielen um 1,9 Prozent, nachdem die
bekannte Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway
bei dem Krankenversicherer ausgestiegen ist. Derweil hat Berkshire
bei der Fluggesellschaft Delta Air Lines eine
Beteiligung von 2,6 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Die Delta-Aktien
legten um 1 Prozent zu.
Die Aktien von Echostar und Rocket Lab
bekamen mit Gewinnen von 3 beziehungsweise 2,2 Prozent etwas
Rückenwind von SpaceX. Tesla-Chef Elon Musk will den
Rekord-Börsengang seines Raumfahrt- und Technologie-Unternehmens am
12. Juni über die Bühne bringen. Dabei wolle SpaceX bis zu 80
Milliarden US-Dollar (rund 69 Mrd Euro) bei Investoren einsammeln,
schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte
Personen. Damit wäre es der mit Abstand größte Börsengang. Nach
Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg strebt SpaceX bei der
Aktienplatzierung eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar
an.
Die Papiere von Regeneron Pharmaceuticals knickten um
10,4 Prozent ein, nachdem eine Melanom-Studie für das Mittel
Fianlimab die Erwartungen verfehlt hatte.
Dominion Energy machten einen Sprung um 9,6 Prozent
nach oben. Der US-Energiekonzern Nextera will das
Unternehmen übernehmen. Die Nextera-Aktien büßten 5,3 Prozent
ein./gl/he