Devisen (Früh) - Euro bei 1,1634 US-Dollar etwas fester / Keine Entspannung im Iran und an den Energiemärkten
Der Kurs des Euro hat sich zum Wochenauftakt etwas fester gezeigt. Am Montag in der Früh kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1634 US-Dollar und damit ein wenig mehr als am Freitagabend. Der Euro bleibt aber klar unter der Marke von 1,17 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1628 Dollar festgesetzt.
Zum Ende der Woche waren vor allem die zunehmenden Zinssorgen in den USA ein wichtiges Thema. Diese stehen im Zusammenhang mit den kriegsbedingt erhöhten Inflationsraten und -erwartungen. Da sich in der Straße von Hormuz und an den Energiemärkten noch immer keine Entspannung zeigt, gibt es kaum Gründe, die Erwartungen höherer Leitzinsen in Frage zu stellen, wie die Helaba schreibt.
So zogen die Ölpreise zum Start in die Woche weiter an, nachdem sich der Ton zwischen den USA und dem Iran wieder verschärft hat. Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht. Der US-Verbündete Israel stellt sich bereits auf einen möglichen Neubeginn der gemeinsamen Angriffe im Iran ein.
Die Helaba sieht beim Euro Raum für weitere, erhebliche Kursverluste. Unterstützung sehen sie bei 1,1578 und 1,1505 Dollar. Sollte der Euro auch diese Marken hinter sich lassen, drohe ein Test des Jahrestiefs bei 1,1411 Dollar. Datenseitig bleibe es am Montag zunächst ruhig, was aber nicht für das Marktgeschehen gelten müsse, heißt es.
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