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Wiener Börse - ATX verliert in trübem Umfeld / Festgefahrene Lage in Nahost mit steigenden Ölpreisen belastet

Nach dem jüngsten Erholungsversuch hat der Wiener Aktienmarkt am Freitag wieder nachgegeben. Mit dem Ende des Besuchs des US-Präsidenten Donald Trump in China machte sich an den europäischen Börsen Ernüchterung breit, wodurch die Anleger vor dem Wochenende in Deckung blieben.

Aus der Sitzung ging der ATX 1,04 Prozent schwächer auf 5.859,94 Punkte, womit er auf Wochensicht um 0,4 Prozent nachgab. Nach einem kurzen Abstecher über 6.000 Punkte vergangene Woche hatte der Leitindex in den Folgetagen wieder mit der Marke von 5.900 Einheiten gerungen.

Für den ATX Prime ging es um 1,08 Prozent auf 2.898,02 Zähler hinab. Damit entwickelte sich die hiesige Börse jedoch noch etwas besser als viele andere europäische Handelsplätze.

Die Treffen zwischen Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten weder mit Blick auf Handelsfragen noch auf die verfahrene Situation im Nahen Osten Durchbrüche gebracht. Die Straße von Hormuz bleibt somit faktisch geschlossen und angesichts der auf hohem Niveau vorrückenden Ölpreise gingen am Markt wieder Inflations- und Zinssorgen um. Am Anleihemarkt zogen die Renditen spürbar an.

spa/mik

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