Aktien Europa: Deutliche Verluste - Warnsignale vom Anleihemarkt
Europas Aktienmärkte haben am Freitag einen Rücksetzer erlitten. Damit folgten sie den schwachen Vorgaben aus Asien, wo es angesichts der wieder gestiegenen Ölpreise zu Verlusten gekommen war. Die hohen Preise heizten Inflationssorgen an, die sich in steigenden Anleiherenditen widerspiegelten.
Kommende Woche stehen außerdem eine Reihe wichtiger konjunktureller Frühindikatoren an. "Solange die Straße von Hormus nicht wirklich nachhaltig geöffnet wird, dürften die Frühindikatoren weiter südwärts tendieren", warnte Robert Greil von Chefstratege von Merck Finck.
Der EuroStoxx 50
Angesichts der auslaufenden Berichtssaison fehlten Impulse von
Unternehmensseite. Gefragt waren in dem unsicheren Markt Pharma- und
Nahrungsmittelwerte, die sich mit leichten Gewinnen gegen die
Abwärtsbewegung stemmten. Damit hielten sich Anleger an defensive,
weniger konjunktursensible Branchen. So gewannen Novartis
Unter Druck standen dagegen von der Konjunktur und der
Zinsentwicklung abhängige Sektoren. Die energieintesiven Stahlwerte
schwächelten dabei auffallend stark. So verloren ArcelorMittal
Auch Technologiewerte schwächelten. Sie folgten damit Verkäufen in
Fernost, wo die Nachhaltigkeit des Booms im Bereich der Künstlichen
Intelligenz hinterfragt worden war. Auch die soliden Zahlen des
Halbleiterausrüsters Applied Materials
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0131 2026-05-15/12:24
Relevante Links: ArcelorMittal S.A., Novartis AG, Holcim Ltd., Applied Materials Inc., Nestlé SA, ASML Holding N.V.