Deutsche Telekom steigert operativen Gewinn - Prognose leicht angehoben
Die Deutsche Telekom hat im ersten
Quartal weiter vom Wachstum der US-Tochter profitiert und hebt ihren
Gewinnausblick für das Gesamtjahr leicht an. Beim operativen
Ergebnis (Ebitda AL) erwartet Telekom-Chef Tim Höttges nun auf Basis
konstanter Wechselkurse einen Wert von rund 47,5 Milliarden Euro,
beim freien Mittelzufluss (Free Cashflow AL) sollen es nun mehr als
19,8 Milliarden Euro werden, wie der Dax-Konzern am
Mittwoch in Bonn mitteilte. Zuvor standen hier noch 47,4 Milliarden
Euro beim operativen Ergebnis und rund 19,8 Milliarden beim
Zahlungsmittelfluss auf dem Zettel. Grund ist, dass die US-Tochter
ihre Prognose zuvor auch leicht erhöht hatte.
Im ersten Quartal verbesserte sich der Umsatz leicht um 0,4 Prozent
auf rund 29,9 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive
Leasingkosten (Ebitda AL) kletterte um zwei Prozent auf 11,5
Milliarden Euro. Beide Kennziffern liegen dabei etwas über den
Erwartungen von Analysten.
Unter dem Strich verdiente die Telekom mit 2,0 Milliarden Euro 28,2
Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Hauptgrund waren laut
Mitteilung Sondereffekte im Vorjahr./err/stk