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EQS-News: E.ON mit gutem Jahresauftakt in herausforderndem Umfeld (deutsch)

E.ON mit gutem Jahresauftakt in herausforderndem Umfeld

EQS-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis E.ON mit gutem Jahresauftakt in herausforderndem Umfeld

13.05.2026 / 07:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

E.ON mit gutem Jahresauftakt in herausforderndem Umfeld

* Bereinigtes Konzern-EBITDA steigt um 2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, bereinigter Konzernüberschuss um 7 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro

* Alle Geschäftsfelder im Plan - Prognose für Gesamtjahr 2026 und Ausblick bis 2030 vollumfänglich bekräftigt

* 1,4 Milliarden Euro Investitionen im ersten Quartal stärken Energiewende

E.ON ist mit einem guten operativen und finanziellen Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal legten sowohl das bereinigte Konzern-EBITDA als auch der bereinigte Konzernüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der Anstieg spiegelt erneut das investitionsgetriebene Wachstum und eine starke operative Leistung wider. E.ON ist damit voll auf Kurs, seine Ziele für das Gesamtjahr trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds zu erreichen.

"Wir sind mit Tempo ins Jahr 2026 gestartet. Unsere Strategie greift, unsere Investitionen wirken und wir liefern operativ zuverlässig. Gerade in einem geopolitisch volatilen Umfeld zeigt sich die Stärke unseres Geschäftsmodells. Wir bauen die Energieinfrastruktur Europas entschlossen weiter aus, leisten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende und schaffen nachhaltigen Wert - für unsere Kunden und für unsere Aktionäre. Entsprechend bestätigen wir unsere Jahresprognose und unsere mittelfristigen Ziele bis 2030 vollumfänglich", sagte Nadia Jakobi, CFO von E.ON.

Planmäßige Ergebnisentwicklung in allen Geschäftsfeldern

E.ON steigerte im ersten Quartal 2026 das bereinigte Konzern-EBITDA um 2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro (Q1 2025: 3,2 Milliarden Euro). Der bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich um 7 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro (Q12025: 1,26 Milliarden Euro). Alle drei Geschäftsfelder entwickelten sich im Rahmen der Erwartungen. Für das Gesamtjahr bestätigt E.ON seine Prognose und rechnet weiterhin mit einem bereinigten Konzern-EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro.

Im Geschäftsfeld Energy Networks lag das bereinigte EBITDA mit 2,1 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres (Q12025: 2,1 Milliarden Euro). Ausschlaggebend waren vor allem das weitere Wachstum der regulierten Vermögensbasis in allen europäischen Märkten. Dem standen Effekte aus Portfolioanpassungen gegenüber, insbesondere aus der Entkonsolidierung einer Regionalbeteiligung in Deutschland sowie dem Verkauf des tschechischen Gasnetzgeschäfts. Auch operativ unterstrich E.ON seine führende Rolle als Spielmacher der Energiewende: Vor kurzem wurde in Deutschland die zweimillionste Erneuerbare-Energien-Anlage an das Verteilnetz des Konzerns angeschlossen.

Das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions verzeichnete eine deutliche Ergebnissteigerung. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 16 Prozent auf rund 240 Millionen Euro (Q1 2025: rund 200 Millionen Euro). Treiber war unter anderem das weiter wachsende Industriekundengeschäft in Deutschland. Zusätzlich hatte die zeitlich verzögerte Weitergabe höherer Beschaffungskosten in Skandinavien einen positiven Effekt.

Energy Retail erzielte im ersten Quartal einen leichten Ergebniszuwachs. Das bereinigte EBITDA stieg auf rund 940 MillionenEuro (Q1 2025: rund 930 Millionen Euro). In Deutschland wirkten sich vor allem temporäre Preiseffekte innerhalb des Produktportfolios sowie optimierte Prozesse im Kundenmanagement positiv aus. Demgegenüber war die Entwicklung in Großbritannien rückläufig, insbesondere aufgrund schrittweise auslaufender Altverträge von Industrie- und Geschäftskunden sowie aperiodischer Ergebnisse. Zugleich ist es E.ON in einem Umfeld geopolitischer Krisen und Verwerfungen an den Energiemärkten gelungen, Preiseffekte für Kundinnen und Kunden abzufedern.

Investitionsfokus auf Netze und wachstumsstarke Geschäftsfelder

E.ON investierte im ersten Quartal 2026 insgesamt 1,4 Milliarden Euro. Damit reagiert der Konzern auf den hohen Infrastrukturbedarf im europäischen Energiesystem. Der Schwerpunkt lag erneut auf dem Ausbau, der Modernisierung und der Digitalisierung der Energieinfrastruktur sowie auf gezielten Wachstumsinvestitionen in den Geschäftsfeldern.

Im Geschäftsfeld Energy Networks beliefen sich die Investitionen auf 1,1 Milliarden Euro und lagen damit 9 Prozent unter dem Vorjahreswert (Q12025: 1,2 Milliarden Euro). Grund dafür war insbesondere die sehr kalte Witterung in Deutschland im Januar, durch die sich einzelne Arbeiten an der Netzinfrastruktur zeitlich auf die kommenden Monate verschieben. E.ON investiert gezielt in den deutschen Netzausbau, um die steigenden Anforderungen eines zunehmend elektrifizierten Energiesystems zu ermöglichen - auch in der Erwartung, dass ein verlässlicher und langfristig auskömmlicher regulatorischer Rahmen diese Investitionen weiterhin zulässt. An der Investitionsplanung für das Gesamtjahr hält E.ON unverändert fest. Die Mittel im ersten Quartal flossen vor allem in Neuanschlüsse, den Netzausbau sowie in Modernisierungs- und Digitalisierungsprojekte, die Effizienz und Netzstabilität erhöhen und zugleich das Wachstum der regulierten Vermögensbasis unterstützen.

Die Investitionen im Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions stiegen auf rund 170 Millionen Euro, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q12025: rund 150 Millionen Euro). Die Investitionen flossen beispielsweise in Quartier- und Batteriespeicherlösungen in den Niederlanden und in Ungarn. Damit unterstreicht E.ON seinen Fokus auf integrierte, nachhaltige Energie- und Wärmelösungen in attraktiven europäischen Märkten.

In Energy Retail investierte E.ON rund 120 Millionen Euro, in etwa auf Vorjahresniveau. Die Mittel entfielen insbesondere auf den europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur, den E.ON sowohl für Pkw als auch im Bereich des Megawatt-Ladens für Lkw vorantreibt. Weitere Investitionen flossen in die Digitalisierung zur Weiterentwicklung des Kundengeschäfts.

"Wir investieren verlässlich und mit klarem langfristigem Blick. Wir bauen die Infrastruktur, die ein zunehmend elektrifiziertes europäisches Energiesystem in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten braucht - leistungsfähig, digital und zukunftsfest. Das ist die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und unser Ziel, das bereinigte Konzern-EBITDA und den bereinigten Konzernüberschuss bis 2030 jährlich um 6 Prozent zu steigern", sagte NadiaJakobi.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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