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ROUNDUP/Pentagon: Iran-Krieg kostete 'eher' 29 Milliarden Dollar

Die Kosten des Iran-Krieges für die Vereinigten Staaten sind nach Schätzungen eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters deutlich gestiegen. Die Ausgaben lägen mittlerweile "eher" bei 29 Milliarden US-Dollar (gut 24,6 Mrd Euro), sagte Jules W. Hurst III bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Grund dafür seien Reparatur- und Ersatzbeschaffungen bei Ausrüstung sowie "allgemeine Betriebskosten".

In einem späteren Senatsausschuss stellte Hurst dann klar, dass die 29 Milliarden Dollar noch keine Kosten beinhalteten, die für Reparaturen amerikanischer Einrichtungen anfallen würden, die im Zuge des Krieges angegriffen wurden. Unter anderem liege dies daran, da die USA nicht wüssten, "welchen Anteil unsere Verbündeten und Partner bei diesem Wiederaufbau übernehmen werden", führte er aus.

Ende April hatte er noch von schätzungsweise 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,2 Mrd Euro) gesprochen. Diese beinhalteten alle Ausgaben der "Operation Epic Fury" (auf Deutsch etwa: "Operation Epische Wut"), die seit Beginn Ende Februar angefallen seien. Der größte Teil des Geldes davon sei für Munition aufgewendet worden.

Derzeit versucht das Pentagon, eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben genehmigt zu bekommen. Der Haushaltsentwurf der Trump-Regierung sieht für das Haushaltsjahr 2027 knapp 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben vor./ngu/DP/jha

AXC0392 2026-05-12/18:40

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