, dpa-AFX

Fahrraddiebstahl seltener, aber teurer

Der Fahrraddiebstahl in Deutschland geht weiter zurück, aber der einzelne Diebstahl wird immer teurer. Im vergangenen Jahr überwiesen die Versicherungen pro versichertem Diebstahl im Durchschnitt 1.270 Euro. Das waren 80 Euro mehr als im Vorjahr, wie der Branchenverband GDV mitteilte. "Vor allem hochwertige Fahrräder und E-Bikes treiben die Kosten nach oben", erklärte Jörg Asmussen, der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. "Viele Fahrräder sind heute deutlich teurer als noch vor wenigen Jahren."

Bundesweit registrierte die Polizei im vergangenen Jahr gut 214.000 Fahrraddiebstähle, rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr, in dem die Zahl ebenfalls zurückgegangen war. In vielen Fällen gibt es offenkundig keinen Versicherungsschutz. Den Versicherungen wurden lediglich 115.000 Diebstähle gemeldet, rund 15 Prozent weniger als 2024.

Insgesamt zahlten die Hausratversicherer wie im Vorjahr 150 Millionen Euro an Kunden, denen ihr Fahrrad gestohlen worden ist. Dass Opfer ihr Rad zurückbekommen, ist eher selten. Laut Polizeistatistik wurde im vergangenen Jahr nur jeder zehnte Diebstahl aufgeklärt./bf/DP/zb

 ISIN  DE0008404005  DE0008430026  DE000TLX1005

AXC0177 2026-05-12/10:06

Relevante Links: Allianz SE, Münchener Rückversicherungs-Ges. AG (Munich Re), Talanx AG

Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.